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Euro in Chinesische Renminbi Yuan

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Yuan (CNY) – Chinas Währung im Fokus

Der Name der chinesischen Währung ist Renminbi, wobei die dazugehörigen Währungseinheiten der Yuan, der Jiao und der Fen sind. Ein Yuan entspricht 10 Jiao oder 100 Fen. Die kommunistische Regierung führte den Renminbi im Jahr 1949 nach der Gründung der Volksrepublik China ein. Dabei handelt es sich um die jüngste Währung des Landes.

Mit dem starken Wachstum der chinesischen Wirtschaft hat auch der Renminbi bzw. der Yuan enorm an Bedeutung gewonnen. Seit 1994 ist der Yuan mit einer Bandbreite von 0,5 % an den US-$ gebunden. Mit gezielten Interventionen am Devisenmarkt sorgte und sorgt die chinesische Zentralbank für die Einhaltung der vorgegebenen Wechselkurse.

Der Yuan und seine jüngste Entwicklung

Im August 2015 hat die chinesische Notenbank den Yuan letztmalig abgewertet. Über die Hintergründe gibt es verschiedene Ansichten. Offizielle chinesische Stellen begründeten diesen Schritt mit den Kräften des Marktes. Immerhin hatte der Yuan zugelegt, obwohl er wegen schwacher Wirtschaftsdaten eigentlich hätte fallen müssen.

Externe Beobachter hatten den Auftrieb mit dem US-$ in Verbindung gebracht, der sich um diese Zeit in etwa parallel zum Yuan verhalten hatte. Chinesische Exporte verbilligen sich durch eine Schwächung des Yuan gegenüber dem US-$. China musste sich aus den USA Vorwürfe anhören, sich Preisvorteile über eine künstlich niedrige Währung zu verschaffen.

Es wird vermutet, dass der Kurs des Renminbi-Yuan im Bereich von 6,34 US-$ stabilisiert werden sollte und auch weiterhin soll. Peking verwendet bei der Bestimmung des Wechselkurses seiner Währung das Prinzip des so genannten „free floating“. Dabei gibt die Zentralbank der Volksrepublik jeden Tag einen Referenzkurs zum US-4 bekannt, der sich um bis zu 2 % nach oben oder unten bewegen kann.

Der Yuan und seine Anlagemöglichkeiten

Leider ist es auch zu Beginn 2016 nicht möglich unmittelbar in chinesische Anleihen zu investieren. Hierzu bedarf es noch umfassender Öffnungs- und Vertiefungsschritte auf den Bondmärkten Chinas, um Staatsfonds, Zentralbanken und privaten Investoren vernünftige Anlagemöglichkeiten in Yuan-Anleihen zu gewährleisten.

Auch der Kauf von chinesischen Aktien ist derzeit weniger empfehlenswert. Da sich die Wirtschaft des Landes in einer Konsolidierungsphase befindet, ist auch die Chance auf diese Weise zufriedenstellende Kursgewinne zu erzielen relativ gering.

China hat im Zuge der schrittweisen Internationalisierung seiner eigenen Währung die Einschränkungen für den direkten Handel mit ausländischen Devisen abgebaut. Ende 2015 hat die chinesische Zentralbank die Aufnahme von unmittelbaren Handelsaktivitäten zwischen dem Yuan und dem Schweizer Franken gestattet.

Mit den großen Währungen bestimmt China bereits die Wechselkurse auf direkte Art und Weise. Daher existieren für erfahrene Investoren durchaus Gelegenheiten, von den Chancen an den Devisenmärkten zu profitieren.

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