Warum die Fed eine Rezession unbedingt vermeiden will
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 3. Mai 2011, 07:30 Uhr
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Das wird interessant! Zwei große Zentralbanken verschärfen ihre Geldpolitik. Die Bank of China und die EZB. Aber niemand scheint sich darum zu kümmern. Diese Zentralbanken warnen die Investoren vor hoch riskanten Investments. Stattdessen steigt der Goldpreis auf neue Höchststände! Und der Dollar ist gefallen. Und der Ölpreis steigt.
Entweder glauben die Investoren nicht, dass China und die EZB es ernst meinen...oder sie setzen darauf, dass die USA die Rezession schon überstanden haben - mit mehr Geld und mehr Krediten.
Spekulanten mögen vergessen haben, dass wir in einer Großen Korrektur" sind. Andererseits spielt das vielleicht auch gar keine Rolle. Wenn die Fed genug Geld ins System pumpt, lange genug, dann wird die Korrektur eine groteske, unübliche und schlimme neue Form annehmen - sie wird in einer hyperinflationären Depression enden!
Dann wird der Goldpreis richtig steigen. Nur wir hier werden uns darüber freuen. Und ich habe etwas, worüber ich schreiben kann. Etwas, worüber ich lachen kann. Und ich habe eine weitere Möglichkeit, Ihnen zu sagen: Ich habe es doch gesagt."
Und wer sieht es so kommen? Nur ich...und ein paar andere Exzentriker. Aber die Wahrheit spricht sich rum. Man kann nicht die Geldmenge der Welt unbegrenzt vermehren...nicht ohne Konsequenzen. Vielleicht meinen nun die Mainstream-Analysten", dass der Goldpreis auf 1.600 Dollar steigt. Aber sie sagen, man solle aufpassen, man solle nur warten bis QE2" ausläuft!
Da mögen sie einen wahren Aspekt ansprechen. Die größere, natürliche Tendenz dieses Marktes läuft hin zu einer Kontraktion. Der Markt will korrigieren. Nach einem halben Jahrhundert der Kredit-Expansion ist es nun Zeit zu zahlen...Schulden zu begleichen...schlechte Investments zu reorganisieren und Fehler abzuschreiben. Das passiert am US-Immobilienmarkt. Und das ist der Grund, warum 12 Millionen Amerikaner keinen Job haben.
Aber so arbeiten Volkswirtschaften. Sie atmen aus und atmen ein", sagt Richard Russell. Und wenn ich nicht Unrecht habe, dann halten die Märkte gerade den Atem an. Sie warten, um zu sehen, was all dieser pure Sauerstoff - der von der Fed kommt - für Auswirkungen haben wird.
Warum ist die Fed so erpicht darauf, eine Korrektur unbedingt zu vermeiden? Nun, hier wird es interessant. Das ist eine Geschichte, in der es zum Teil um Eitelkeit geht, zum Teil um Notwendigkeit und zum Teil um Habgier. In ihrer Eitelkeit denkt die Fed, dass sie die Volkswirtschaft herumkommandieren kann. In diese Denkweise sind ganze Karrieren investiert worden...und Nobelpreise gab es für entsprechende Theorien. Die werden jetzt nicht aufgeben; sie denken, dass ihr zentrales Planen Erfolg haben wird, selbst wenn zentrales Planen in anderen Fällen weltweit desaströse Ergebnisse gebracht hat.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Franz Steinbauer (03.05. 2011 08:55 Uhr):
Natürlich wird die Deflation (sprich die Liquidation des aufgehäuften Schuldenbergs) am Schlußpunkt der aktuellen Entwicklung stehen. Was die gläubigen Deflationisten aber übersehen ist, dass aufgrund der opportunistischen Politik der Mächtigen auf dem Weg dahin noch viel passieren wird, das nicht in das deflationäre Grundkonzept passt. Die US-Notenbank kann die QE-Maßnahmen ja im Juni einstellen und zuschauen wie der Aktienmarkt einbricht. Dann werden die gleichen Politiker, die jetzt die verantwortungslose Politik der Notenbank kritisieren diese auf Knien bitten wieder mit dem Gelddrucken weiterzumachen. Es ist ein verrücktes Spiel, um noch etwas Zeit zu gewinnen. Der Schlusspunkt ist aber sicher dann erreicht, wenn der Kredit (=Glauben) des bunten Papier in breiten Schichten der Bevölkerung verloren geht und der große Sellout beginnt. Erfahrungsgemäß ist die Saaltür aber zu schmal, wenn alle auf einmal hinaus wollen.
Antworten - Kommentar von Dr Heinemann (03.05. 2011 11:40 Uhr):
Lieber Leser, die Frage nach der Höhe des Goldpreises beschäftigt uns. Ich möchte eine Antwort beisteuern: Zunächst erinnere ich mich an Präsident Reagan. Er sagte sinngemäß, er wolle die Sowjetunion totrüsten. Er hat sein Ziel erreicht, das ist bekannt. In den vergangenen zehn Jahren hat einer den Weltpolizisten USA zu Tode gerüstet. Es ist der, über dessen Tod heute viele Politiker Freude äußern. Mit sinnlosen Kriegen ohne Ergebnis, nur mit vielen Toten steht der Westen am Rande des Bankrotts nun da. Zehn lange Jahre hat der Weltpolizist gebraucht um einen Mann aufzuspüren und zu töten. Viele Menschen sind "ganz nebenbei" dabei auch zu Tode gekommen. Der Krieg der USA gegen den Terrorismus ist wirklich das Ende. Er ist auch das Ende des Dollar und deshalb wird der Goldpreis bis in den Himmel gehen. Das ist meine Antwort zur Entwicklung des Goldpreises. Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Tag. Ihr Dr. H.
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