Häufige Fehler beim Handel mit Devisen

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Platzieren einer Stop-Loss-Order

Obwohl sich dieser Hinweis in beinahe jedem Trading-Buch findet, wird er dennoch häufig von Einsteigern ignoriert und ist vermutlich einer der Hauptgründe für das Scheitern von Neulingen. Die Gründe für das Nicht-Platzieren einer Stop-Loss-Order sind vielfältig, führen aber häufig zum gleichen Resultat: Aus einem möglichen kleinen Verlust wird häufig ein großer Verlust.

 

Trading-Frequenz im Devisenhandel

Die meisten Daten-Provider bieten ihren Kunden unter anderem auch Daten im Tick-Bereich an. Da das Betrachten eines kurzfristigeren Zeitfensters mehr Signale verspricht, weichen in der Folge viele Neulinge im Markt von dem eigentlich betrachteten Zeithorizont ab und orientieren sich an einer kürzerfristigen Zeitebene.

 

Dies führt häufig zum »Overtrading«, da man aufgrund des kleineren Zeitfensters deutlich mehr Signale erhält. Anstatt sich auf die meistversprechenden Signale zu konzentrieren, folgen viele Neulinge dem Reiz des »Tradens« und handeln in der Folge – entgegen ihrer ursprünglichen Strategie – in kurzfristigeren Zeitfenstern.

 

Die gleichen Gründe (der Reiz des Tradens) führt häufig auch dazu, dass viele Einsteiger eine Unzahl an Underlyings beobachten und auch lediglich mittelwertige Signale handeln, anstatt sich auf einige wenige Underlyings zu konzentrieren und nur die eindeutigsten Signale zu traden.

 

Zeithorizont beim Devisenhandel

Generell sollte es einen »Fit« zwischen der gehandelten Strategie und dem betrachteten Zeithorizont geben. Handelt man beispielsweise aufgrund von fundamentalen Überlegungen, so lässt sich die Verwendung eines Minuten-Charts wohl höchstens zum Zeitpunkt der Veröffentlichung einer wichtigen Wirtschaftszahl rechtfertigen.

 

Auch sollte das betrachtete Zeitfenster in einem Verhältnis zu der Zeit stehen, die man aufwendet, um den Markt zu analysieren und zu beobachten: Betrachtet man den Markt nur einmal am Tag, sollte man lediglich mit Wochen- und Tagescharts arbeiten.

 

Positionsgrößen beim Handel mit Devisen

Einer der Hauptgründe, den viele profitable Trader für ihren Erfolg anführen, ist die sogenannte Positionsgrößenbestimmung – im Fachjargon auch als Money Management bezeichnet. Dabei handelt es sich um die systematische Bestimmung der gehandelten Positionsgröße. In der Regel versucht man mit Hilfe des Money Managements, das eingegangene Risiko bei jeder Position konstant zu halten. Viele Einsteiger dagegen agieren hierbei nach »Bauchgefühl«, was schließlich zu stark variierenden Risiken führt.

 

Money Management wird ein schlechtes System nicht profitabel machen. Money Management stellt allerdings sicher, dass man – solange das gehandelte System eine positive Gewinnerwartung hat – voraussichtlich auch in mehreren Jahren noch am Handelsgeschehen teilnehmen wird und nicht sein gesamtes Kapital aufgrund einer vorübergehenden Verluststrecke verliert.

 

Disziplin ist essentiell beim Handel mit Devisen

Obwohl viele Einsteiger eine an sich sehr viel versprechende Strategie verfolgen, scheitern sie dennoch nach einiger Zeit. Grund ist häufig nicht die Strategie, sondern die Umsetzung. Häufig fehlt es Trading-Einsteigern an der Disziplin, ihren Plan umzusetzen.

 

Stattdessen weichen sie vielfach von ihrer erarbeiteten Methodik ab und betreiben »Second Guessing« – das heißt, statt auf ihre Strategien und ihre Regeln verlassen sie sich auf ihr Bauchgefühl. Um dem entgegenzuwirken, sollte man die Re- geln in einem Trading-Plan festhalten. Viele Menschen tendieren dazu, sich stärker an niedergeschriebene Dinge zu halten statt an Regeln, die sie nur im Kopf haben.

 

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