USD/JPY: So handeln auch Sie erfolgreich Trendwenden!

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Vor genau vier Wochen erstellte ich eine Analyse für das Währungspaar US-Dollar in Japanischer Yen, die sie damals in diesem Newsletter lesen konnten. Die Charttechnik verwies darauf, dass eine Trendwende anstehen könnte, weil sich im Kursverlauf nicht nur eine massive Widerstandszone ausgebildet hatte, sondern auch ein bearischer Aufwärtskeil. Diese Keile werden in der Regel nach unten verlassen und genauso ist es auch gekommen.

Korrekt analysiert ist halb gewonnen

Im nachfolgenden Kursverlauf ab Juli 2022 sind beide charttechnisch wichtigen Erkenntnisse eingefügt: Zum einen die Widerstandszone in Hellrot; sie verläuft zwischen 150,65 und 151,87 Yen pro US-Dollar. Zum anderen in Blau der bearische Aufwärtskeil, der ausgebildet wird durch die Kombination von einer steilen unteren Aufwärtstrendlinie und einer oberen flacher verlaufenden Aufwärtstrendlinie. Damals befand sich das Währungspaar noch innerhalb dieser beiden Linien. In der Regel wird dieser Chartformation nach unten verlassen.

Weitere Kursgewinne waren nicht wahrscheinlich, weil die runde Marke von 150 Yen pro US-Dollar ein massiver Widerstand ist. Runde Zahlen haben das so an sich, da die Verkaufsorders vieler Börsenhändler dort sitzen, um Gewinne mitzunehmen.

Meine Leser und ich haben damals zu dem mit dem oberen gelben Pfeil markierten Zeitpunkt eine Short-Position per Limit bei 150,76 eröffnet. Danach ist es genauso gekommen, wie von mir erwartet – das Währungspaar ging in eine kräftige Abwärtsbewegung über, die an der 200-Tage-Linie vorerst stoppte.

Abbildung 1: Chartanalyse des US-Dollar in Japanischer Yen ab Juli 2022. Angezeigt wird der Tageschart.

Quelle: aktienscreener.com

KI-Handelssystem gab die entsprechenden Daten zum Einstieg bekannt

Ich hatte damals schon aufgrund der Charttechnik eine Short-Möglichkeit erkannt. Im Zuge eines umfangreichen Risikomanagements lasse ich jeden Tag aber zusätzlich meine KI-Handelssysteme die Kursdaten näher untersuchen, um perfekte Einstiegzeitpunkte zum Aufbau einer Position ausgespuckt zu bekommen.

Dieses System nutzt historische Kursdaten, um daraus Kursziele abzuleiten. Passt dann auch noch die Saisonalität, gibt mein Computer eine Empfehlung mit genauen Ein- und Ausstiegsdaten. Die Empfehlung lautete damals: „Eröffnen Sie eine Short-Position im Währungspaar USD/JPY über eine Sell-Limit-Order bei 150,76, abgesichert durch einen Stopp bei 152,46. Die Gewinnmitnahmeorder platzieren Sie bei 143,00. Die Order ist gültig bis zum 29. Februar 2024. Die Positionsgröße beträgt 10.000 US-Dollar.“

Das Währungspaar soll mit 80 %-iger Wahrscheinlichkeit bis 143,90 Punkte fallen. Der Einstiegspreis wurde berührt, die Position für 150,76 Yen pro US-Dollar eröffnet und als das Währungspaar die in Abbildung 1 eingezeichnete, blaue 200-Tage-Linie ansteuerte, zogen wir den Stopp auf 148,26 Währungspunkte nach. So etwas ist üblich, denn zu diesem Zeitpunkt war nicht klar, ob das Währungspaar nicht vielleicht weiter nach unten durchgereicht wird. Schließlich hatte das KI-Handelssystem, das übrigens den Namen „Nachttrader“ trägt, es so vorausgesagt.

Während den nächsten beiden Tagen passierte noch nicht viel. Am letzten Donnerstag wurde die Position allerdings mit einem Gewinn von über 180 Euro ausgestoppt.

Wir warten jetzt wieder auf das nächste Einstiegssignal

Vorerst bewegt sich das Währungspaar höchstwahrscheinlich zwischen dem gleitenden Durchschnitt und der roten Widerstandszone hin und her. Der Nachttrader, der seinen Namen daher hat, dass er nachts nach Börsenschluss die historischen Kursdaten jeden Tag aufs Neue nach Einstiegssignalen durchsucht, wird sich jetzt wieder auf die Lauer legen. Sein Ziel ist es, uns dann den richtigen Zeitpunkt auszuspucken, wenn es sich wieder lohnt, eine Position zu eröffnen.

Saisonale darf sich die Gegenbewegung noch einige Tage fortsetzen

Wann könnte das nächste Signal kommen? Da sich das Währungspaar aktuell im Trendwechsel nach unten befindet, könnte die nächste Short-Empfehlung Anfang April anstehen. Die nachfolgende Abbildung 2 beinhaltet eine saisonale Prognoselinie, die bis Anfang April nach oben zeigt. Dann tritt der US-Dollar zum japanischen Yen in das Zeitfenster für eine weitere Short-Position ein.

Abbildung 2: Saisonale Prognoselinie der nächsten zwanzig Tage für das Währungspaar US-Dollar in Japanischer Yen.

Quelle: Bopp Kapitalmarktstudien

Fazit

Heute konnten Sie einen Bericht aus dem richtigen Leben lesen, denn so handeln wir bei „Thomas Bopp´s Devisenkompass“ an den Währungsmärkten. Wir nutzen Künstliche Intelligenz in Kombination mit der Charttechnik für hochprofitable Trading-Gelegenheiten, die woanders nicht zu finden sind!

So hat das Nachttrader-KI-Handelssystem auch eine Kauf-Position im Gold empfohlen, die mittlerweile mit 260 Euro im Gewinn steht, bereits abgesichert durch einen Stopp. Wir werden auch weiterhin so vorgehen, um hohe Gewinne aus den Devisen- und Edelmetallmärkten herauszuziehen.