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Devisen: Der Handel mit fremden Währungen

Im Unterschied zum physischen Geld in Form von Münzen oder Scheinen sind Devisen Zahlungsmittel, die im Ausland gültig sind und sich im bargeldlosen Umlauf befinden. Devisen werden im Handel von im- oder exportierten Produkten oder Dienstleistungen sowie für anderweitige internationale Transaktionen am Finanzmarkt verwendet.

Beim Handel mit Devisen gibt es keine allgemeinen Regeln und auch keine einheitlichen Handelsplätze. Bei solchen Geschäften wird quasi eine Währung gegen eine andere getauscht – z.B. Euro gegen Britische Pfund (GBP). Wenn Anleger demnach für 1.000 Euro Britische Pfund kaufen möchten, erhalten sie bei einem angenommenen €/GBP-Kurs von 0,7733 einen Betrag von 773,30 GBP.

Devisenhandel wird immer beliebter

Der Handel mit Devisen ist nicht mehr nur den Profis allein überlassen. Auch private Anleger können hier erfolgreich sein, wenn Sie umfassend recherchieren und die bestehenden Risiken beachten. Die Geschäfte mit Devisen werden vor allem von den Groß- und Zentralbanken abgewickelt. Weitere Teilnehmer in diesem Segment des Marktes sind:

  • Geschäftsbanken
  • Devisenmakler
  • private Devisenhändler

Die Geschäfte mit Devisen laufen rund um den Globus durch diese Personen und Institutionen 24 Stunden am Tag. Dabei können die Kurse der jeweiligen Währungspaare stets aktuell im Internet abgerufen werden.

Sämtliche Teilnehmer des Devisenhandels unterliegen der strengen Bankenaufsicht ihres Landes wie z.B. der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Der Devisenhändler oder –broker ersetzt das Börsenparkett und ist gleichzeitig die zentrale Erfassungsstelle von Angebot und Nachfrage.

Im Markt werden ständig Geld- und Briefkurse erfasst, die nur eine ganz kurze Zeit gültig sind. Die Kurse ändern sich ständig. Der Handel mit Devisen wird immer beliebter. Das beweisen die laufend steigenden Handelsvolumen.

Anleger profitieren von den Vorteilen des Devisenhandels

Die wachsende Beliebtheit des Handels mit Devisen basiert auf den Vorteilen, die diese Anlageklasse bietet. Das wichtigste Motiv für ein Geschäft mit Devisen ist die Spekulation auf die Schwankungen des Tauschverhältnisses eines bestimmten Währungspaares.

Dabei profitieren Anleger zunächst einmal davon, dass der Devisenhandel nur in sehr geringem Maße von den Entwicklungen anderer Anlageklassen abhängig. Das bedeutet, dass der Devisenmarkt nicht oder nur sehr wenig beispielsweise auf Veränderungen von Aktien oder Indizes reagiert.

Dabei ist der Handel mit Devisen im Vergleich mit anderen Anlageklassen relativ günstig. Bei den meisten Anbietern fallen keine zusätzlichen Kosten an. In aller Regel wird lediglich der Spread – die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs – als indirekte Gebühr erhoben. Diese ist jedoch aufgrund der hohen Liquidität am Devisenmarkt sehr gering.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Anleger mit einem verhältnismäßig niedrigen Kapitaleinsatz hohe Gewinne erzielen können. Auch wenn ein hoher Hebel Gefahren birgt, ermöglicht dieser dem erfahrenen Anleger – denn nur für die kommt der Devisenhandel in Frage – ein spekulativeres Agieren.

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