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Der Krügerrand wird 50 – eine Institution für Anleger

Ohne Moos nix los! Dieses Credo hat nichts an seiner Gültigkeit verloren. In den letzten Jahren ist es gerade für Anleger allerdings schwieriger geworden, Geld zu verdienen. Der Grund: Mit den niedrigen Leitzinsen sind auch die Sparzinsen in den Keller abgesackt.

Ein Aspekt, der ganz unterschiedliche Folgen hat. Sparer mussten in der Vergangenheit ihre Anlagestrategie überdenken. Wer im Wesentlichen aufs Zinssparen gesetzt hat, stand und steht vor besonderen Herausforderungen. Neben Aktien sind es immer wieder die sogenannten Sachwerte, die mehr Aufmerksamkeit erhalten – wie Gold.

Das Edelmetall ist als Anlageobjekt aus verschiedenen Gründen interessant. Es hat einen inneren Wert, ist gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten gefragt und wird nicht wie Geld entwertet. Kein Wunder also, dass Goldmünzen zuletzt wieder interessant geworden sind. Der Krügerrand gehört dazu. Und darf sich über ein Jubiläum freuen.

1967 zum ersten Mal durch Südafrika ausgegeben, wird die Münze immer noch von der Rand Refinery geprägt. Der Krugerrand – so die korrekte Schreibweise – ist in Deutschland mit einem Anteil von 60 Prozent laut FAZ übrigens eine der besonders beliebten Anlagemünzen. Im Jubiläumsjahr wird es übrigens eine Sonderedition geben, die ein Gewicht von 50 Unzen hat.

Goldmünzen wie der Krügerrand eignen sich auch heute noch als Geldanlage, sollten jedoch stets nur eine Ergänzung im Anlageportfolio darstellen. Experten empfehlen oft einen Anteil zwischen 10 und 20%.

Was ist der Krügerrand genau?

Die Geschichte des Krügerrand als Gold- und Anlagemünze beginnt 1967. Schon damals war die Rand Refinery für die Prägung der Münze zuständig. Die ursprüngliche Auflage erreichte 50.000 Münzen, von denen 20 Prozent in Polierter Platte auf den Markt gebracht wurden.

In den Jahren nach der ersten Prägung verarbeitete die Rand Refinery jedes Jahr mehrere zehntausend Unzen für den Krügerrand. Mitte der 1980er stürzte die Nachfrage nach der Münze ab. Aufgrund der Apartheid verhängten diverse Staaten ein Einfuhrverbot für die Münze, was die Auflage zurückgehen ließ.

Seit Ende des Apartheidregimes gehen die Stückzahlen allerdings wieder nach oben.

Die Münze selbst zeigt auf der einen Seite das Porträt Paul Krugers und auf der anderen Seite den Springbock. Das typische Design hat sich über die Jahre erhalten. Kurios: Der Krugerrand ist eigentlich – zumindest im rechtlichen Sinn – anerkanntes Zahlungsmittel in Südafrika.

Trotzdem fehlt eine Nennwertangabe. Der Gegenwert der Münze wird stattdessen taggenau ermittelt.


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Über die Jahre sind verschiedene Stückelungen hinzugekommen.

Heute gibt es den Krügerrand in:

  • 1⁄50 Unze
  • 1⁄20 Unze
  • 1⁄10 Unze
  • ¼ Unze
  • ½ Unze
  • 1 Unze
  • 5 Unzen
  • 50 Unzen.

Achtung: Die Münzgewichte sind nicht mit dem Feingewicht des verarbeiteten Goldes identisch. Das höhere Raugewicht ergibt sich durch die Legierung mit anderen Metallen.

Wie lässt sich Gold in die Anlagestrategie integrieren?

Viele Experten raten Anlegern immer wieder dazu, auch auf Gold zu setzen. Das Potenzial lässt sich am Goldpreis erkennen, der zwischen 2000 und 2017 um mehr als 300 Prozent gestiegen ist. Aber: Auch beim Gold geht es nach oben und unten. Der Höchststand 2011 lag bei mehr als 1.900 US-Dollar je Feinunze. 2017 pendelt der Preis zwischen 1.200 und 1.300 US-Dollar hin und her.

Gold hat als Investment seine Vor- und Nachteile. Anleger müssen beide kennen.

Prinzipiell kann das Edelmetall auf verschiedene Arten in ein Anlageportfolio aufgenommen werden – und zwar:

  • physisch
  • über Aktien
  • mit Fonds.

Bei Aktien fokussieren sich Anleger auf indirekte Investments – sprich Minengesellschaften, Prägeanstalten oder Goldhändler. Die Wertentwicklung der Aktien ist oft an die Bewegungen des Goldpreises gekoppelt.

Ein auf den direkten Goldbesitz fokussierte Anlagestrategie kann auf mehrere Wege abzielen. Der Krügerrand, der Wiener Philharmoniker oder der Maple Leaf aus Kanada sind einige der Möglichkeiten – um mittels Münzen Gold ins Depot zu holen.


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Ein zweiter Punkt sind Goldbarren. Letztere werden heute in unterschiedlichen Stückelungen angeboten.

In jedem Fall ist zu prüfen, wie die Ausgabeaufschläge aussehen. Letztere verteuern das Gold zusätzlich. Für den Wiederverkauf muss der Verkaufspreis diese Zusatzkosten für einen Gewinn in jedem Fall mit einspielen.

Wie groß sollte der Anteil von Gold in einem Portfolio sein?

Diese Frage ist pauschal nicht zu beantworten, da hier unterschiedliche Aspekte eine Rolle spielen. Zu den Einflussfaktoren zählt auf der einen Seite, welcher allgemeinen Anlagestrategie ein Investor folgt. Gleichzeitig muss der Grund für das Investieren in Gold hinterfragt werden.

Geht es um eine Absicherung des Portfolios, werden circa 15 Prozent bis 20 Prozent immer wieder als Zielgröße genannt. Der Spekulationseffekt verändert die Situation.

Allerdings wird dieser Punkt bei vielen Privatanlegern wahrscheinlich eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Alternative zu Gold – Silber oder Platin?

Edelmetalle gleich Gold! Diese Haltung ist bei vielen Anlegern anzutreffen. Ausgeblendet wird, dass es noch andere Edelmetalle gibt. Platin und Silber stehen oft im Schatten des Goldes. Allerdings sollte sich jeder Anleger auch mit den beiden anderen Edelmetallen beschäftigen.

Ein Grund ist die Tatsache, dass Gold in Krisenzeiten teils deutlich überkauft ist, sich beispielsweise mit Silber in dieser Situation ebenfalls gute Geschäfte machen lassen. Der zweite Grund ist die Angst einiger Anleger vor einem Goldbesitzverbot. In diesem Fall wäre das Edelmetall Silber ein möglicher Kandidat für eine solide Absicherung.

Auch eine Investition in Gold will gut überlegt werden. Zwar weist das Edelmetall eine gewisse Werterhaltung auf, jedoch kann auch hier der Preis enorm schwanken. Fest steht lediglich, dass es nie nichts wert sein wird.

Fazit: Mit dem Krügerrand in Gold investieren

Die Goldmünze Krugerrand aus Südafrika wird 2017 50 Jahre alt. Und wird zu diesem Anlass mit einer besonderen Edition bedacht. Geprägt wird eine Goldmünze mit 50 Unzen Gewicht. Für den Kleinanleger dürfte die Münze – schon der Materialwert liegt bei mehr als 60.000 US-Dollar – uninteressant sein.

Allerdings trifft dies nicht auf Krügerrand in kleinen Stückelungen, von zum Beispiel 1 Unze, zu. Gold ist schließlich ein Anlageobjekt, das Experten immer wieder empfehlen. Gerade in Krisenzeiten zeigt sich immer wieder, wie stark der Preis nach oben gehen kann – und wie wertstabil das Edelmetall ist.

Aber: Einfach Gold kaufen ist der falsche Weg. Jeder Anleger muss wissen, worauf er sich einlässt.

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