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Diese Chartarten verwenden wir für unsere Analysen

Wir werden wir von Einsteigern und Neu-Lesern immer wieder gefragt, welche Chartarten beim Devisenhandel zu empfehlen sind. Die meisten Broker bieten heutzutage viele verschiede Chartarten an, die für uns Forex-Trader jedoch nicht alle gleich gut geeignet sind.

Kerzen- und Balkencharts unterstützen uns bei unserer Arbeit

Da wir unsere Entscheidungen fast zu 100 % mit Hilfe von technischen Indikatoren und Chartformationen treffen, nutzen wir Balken- oder Kerzen-Charts. Diese bieten uns hervorragende Möglichkeiten, wichtige Chartformationen (wie zum Beispiel Kopf-Schulter, W-Formationen, Wimpel – alles Hilfsmittel in der Technischen Analyse) rechtzeitig zu erkennen.

Sicherlich haben Sie auch schon von Liniencharts gehört. Diese verwenden wir allerdings gar nicht. Denn Balken- und Kerzencharts liefern uns alle wichtigen Informationen (wie Hoch- und Tiefpunkte, Anfangs- und Schlusskurse) auf einen Blick.

Die „Sprache der Charts“ verlangt viel Erfahrung

Natürlich benötigen Sie etwas Übung und viel Erfahrung, um diese Informationen direkt erkennen zu können. Einen Chart zu „lesen“ ist wie eine Sprache zu erlernen. Da braucht es Zeit und Geduld. Aber keine Angst! Mit etwas Übung werden Sie so bald auf Augenhöhe mit den Profis arbeiten!

Die Darstellung des Charts ist essentiell, um profitable Einstiegspunkte zu finden. Um erfolgreich mit der Chartanalyse zu arbeiten und profitable Signale zu generieren, reicht es aber nicht aus, einfach nur die passende Chartform zu wählen. Auf die richtige Darstellung kommt es an!

Wer diesen Faktor nicht berücksichtigt, wird auch keine Formationen erkennen können. Und eben diese Formationen sind es, die uns mögliche Wendepunkte und Tradingchancen offenbaren. Aus diesem Grund empfehlen wir unseren Seminarteilnehmern immer, die Charts zu komprimieren und an der Y-Skala (also der horizontalen Zeitskala) genügend Platz zu lassen.

Der Kerzenchart

Wie Sie dem Beispielchart entnehmen können, zeigt sich auf dem ersten Blick Docht und Lunte, also Tageshöchst- bzw Tagestiefstkurs. Dies sind für den Trader sehr wichtige Informationen.

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Unser Beruf ist sehr visuell. Die betrachteten Chartmuster sind Fraktale, die sich immer wieder bilden, egal welches Instrument oder Zeitfenster man wählt. Wenn Sie lernen möchten, die erfolgreichen Formationen zu erkennen, werden Sie bald viel schneller und sicherer eigene Trading-Entscheidungen treffen können.

Aber wie lernt man dieses? Ganz einfach, in dem Sie sich immer wieder Charts ansehen und die Formationen herausarbeiten. Mit der Zeit speichert Ihr Unterbewusstsein diese Muster ab. Nach und nach werden Sie in Sekunden-Bruchteilen Chartformationen finden und interpretieren können.

Welche Hilfsmittel braucht es noch?

Für uns ist die Analyse von Charts ebenso wichtig wie die Interpretation technischer Indikatoren (welche Indikatoren wir konkret verwenden, erfahren Sie in einer der kommenden Ausgaben).

Während Indikatoren nur die Vergangenheit darstellen, zeigen Chartmuster Ihnen viel deutlicher künftige Tendenzen und Umkehrpunkte an. Die geschickte Kombination beider Aspekte legen schließlich den Grundstein für ein erfolgreiches Handelssystem!

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Über den Autor
Daniel Fehring

Daniel Fehring entdeckte schon in frühen Jahren seine große Leidenschaft für die Finanzwelt und hat das Traden als Börsenhändler von der Pieke auf gelernt.

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