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Dies gilt es bei Zollfreilagern zu beachten

Es ist möglich, Rohstoffe und Edelmetalle – wie zum Beispiel Silber – ohne Mehrwertsteuerbelastung zu kaufen. Doch auch die Variante mit Zollfreilagern ist keine Patentlösung und es gilt Einiges zu beachten, bevor man sich dafür entscheidet.

1. Eine physische Auslieferung führt unweigerlich zur Besteuerung

Ausschließlich die Einlagerung in einem Zollfreilager ist steuerfrei. Sollten Sie schließlich die physische Auslieferung ihrer Edelmetallreserven beantragen (was üblicherweise problemlos möglich sein muss) fällt automatisch der jeweilige Umsatzsteueranteil des betreffenden Landes an.

Ein Beispiel: Im Falle des Zollfreilagers in der Schweiz von Pro Aurum ist bei Abholung die Schweizer Umsatzsteuer aktuell in Höhe von 7,6 % (ab dem kommenden Jahr ist eine Anhebung auf 8 % geplant) zu entrichten. Transportieren Sie die Ware dann über die Grenze, sind zudem die Einfuhrbedingungen ihres jeweiligen Heimatlandes zu bedenken (Stichwort: Einfuhrumsatzsteuer).

 

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Über den Autor
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Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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