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Bargeld: Die 10 Top-Verstecke!

Trotz aller gesetzlichen Restriktionen, fortschreitender Bargeldbegrenzungen oder gar Bargeldverboten in Kombination mit einer hohen Dynamik des technologischen Fortschritts hin zu einer bargeldlosen Gesellschaft, hängen die Deutschen nach wie vor am Bargeld.

Das Statistik-Portal Statista hat in Zusammenarbeit mit Vexcash – einem Kurzzeitkreditportal – eine Studie mit dem Titel „Nur Bares ist Wahres – Die Deutschen und ihre Vorliebe für Bargeld“ veröffentlicht, aus der ich Ihnen nachfolgend interessante Daten und Fakten zusammengefasst habe.

Jeder Bundesbürger trägt durchschnittlich 103 Euro bei sich

Im Durchschnitt trägt jeder Bundesbürger 103 Euro in seinem Portemonnaie bei sich und zahlt mit einer Mehrheit von 75 Prozent im Alltag am liebsten in bar.

Die Banknote die mit großem Abstand am häufigsten dabei im Umlauf ist, ist der 50-Euro-Schein.

9,23 Milliarden Stück. Danach folgen der 20er mit 3,6 Milliarden an der Zahl, der 100er mit 2,43 Milliarden, der 10er mit 2,39 Milliarden, der 5er mit 1,81 Milliarden, der 500 er mit 540 Millionen sowie der 200er mit 234 Millionen Stück im Umlauf.

Immer mehr Bargeld wird zu Hause gebunkert

Die Deutschen verwahren Ihr Bargeld zunehmend weg vom Bankkonto. Die Bürger geben an, dass sie dadurch ein Gefühl der Sicherheit erreichen, durch eine direkte und jederzeitige Verfügbarkeit, als Polster für unvorhersehbare Notfälle.

Auch niedrige Zinsen, die Sorge vor Strafzinsen, die Angst vor einer neuen Banken- und Finanzkrise sowie das fehlende Vertrauen in Banken sind weitere Gründe für diese Entwicklungen.

6,75 Milliarden: Die D-Mark hat weiterhin Bestand

Selbst 16 Jahre nach Einführung des Euro zahlen die Deutschen noch mit der D-Mark. Das belegt die Deutsche Bundesbank in einer Erhebung aus dem Jahr 2016. 6,75 Milliarden D-Mark waren im ersten Halbjahr 2016 noch im Umlauf.

In manchen Geschäften wird die Zahlung in D-Mark auch heute noch akzeptiert.

Mit Nostalgie-Aktionen oder Eintausch-Tagen versuchen größere Händler immer wieder, Senioren und Sparer dazu zu bringen, ihre D-Mark Reserven zu einem günstigen Wechseltarif noch sinnvoll zu verwerten.

Häufig wurden D-Mark Scheine in der Vergangenheit als „Notgroschen“ oder Altersvorsorge zurückgelegt. Auch diese Notgroschen lagern überwiegend zu Hause.

Millionen an Bargeldern dürften über die Jahre im Müll landen!

Häufig werden keine Tresore für die Verwahrung von Bargeld verwendet, sondern unzählige, scheinbar kreative Verstecke. Speziell Senioren vergessen allerdings mit zunehmendem Alter nicht selten ihre Notvorräte.

In zahlreichen Fällen dürfte dadurch ein großer Bargeldbestand beim Ableben ganz einfach entsorgt werden im Zuge der Wohnungsauflösung.

Nachfolgend finden Sie die 10 beliebtesten Bargeld-Verstecke der Deutschen, die allerdings auch Einbrechern längst geläufig sind.

Die 10 beliebtesten Bargeld-Verstecke

+ Keks- und Aufbewahrungsdosen

+ Bücher mit Geldversteck für Scheine

+ Umschläge mit Geldscheinen zwischen Büchern

+ Matratzen und Couchverstecke

+ Schubladen (auch abschließbar)

+ Zwischen Kleidungsstücken im Schrank versteckt

+ In Blumenvasen und Dekorationen

+ Hinter einem Bilderrahmen versteckt

+ Unter dem Teppich befestigt

+ Im Backofen aufbewahrt

Mein Fazit: Es wird spannend zu sehen, wie sich in den nächsten Jahren die Vorliebe der Deutschen zum Bargeld entwickeln wird.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, des technologischen Fortschritts und zunehmender, gesetzlicher Bargeldrestriktionen.

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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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