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Keil: Das gilt es bei diesem Chartmuster zu beachten

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Der Keil als Chartmuster führt gerade bei Neueinsteigern oft zu Verwirrung und Missverständnissen. Es zählt zum Phänomen der „False Friends”, die man auch aus den Sprachwissenschaften kennt, also zu einer Gruppe von Mustern, die intuitiv leicht falsch angewendet werden. In der Literatur wird die Keilformation als Fortsetzungs-, aber auch als Trendumkehrformation beschrieben.

Der steigende Keil bedarf etwas an Übung, um ihn zu identifizieren und die richtigen Schlüssen auf eine Korrektur bzw. Trendwende zu ziehen. Er ist deshalb schwierig aufzuspüren, weil er den Investor mit steigenden Hochs und steigenden Lows suggeriert, dass er sich noch in einem Aufwärtstrend befindet. Wenn der Kurs dann aus dem Keil herausfällt, ist die Überraschung meist groß.

Ebenso bietet der fallende Keil dem ungeübten Chartisten einen Überraschungseffekt. In dessen Kurvenverlauf bilden sich tiefere Tiefs und tiefere Hochs, was eher für einen Abwärtstrend und somit für einen Durchbruch nach unten sprechen dürfte, aber nicht für eine im Anschluss folgende Gegenbewegung. Thomas Bulkowski schreibt in seiner Enzyklopädie der Chartmuster über den steigenden Keil:

 

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Über den Autor
Firley neu
Tom Firley

Tom Firley hat in Rosenheim Betriebswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit Anfang 2006 für den Investor Verlag. Der Börsenprofi kann nunmehr auf 22 Jahre Börsenerfahrung zurückschauen.

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