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Börse: Der „Schwarze Schwan“ droht – sind Sie vorbereitet?

Der Börsenhändler und Bestsellerautor Nassim Nicholas Taleb hat mit seinem Buch„Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse“ den Begriff des„Schwarzen Schwans“ populär gemacht.

Natürlicherweise gibt es in Europa keine Schwarzen Schwäne, daher waren sie früher unbekannt. In Australien aber kommen Schwarze Schwäne vor. Die ersten Reisenden dorthin waren folglich überrascht; mit Schwarzen Schwänen hatten sie nicht gerechnet. Daher steht der Schwarze Schwan bildhaft für etwas, womit keiner rechnet.

In jüngster Zeit wird die Metapher auch für Börsenkatastrophen verwendet – für plötzlich auftretende Ereignisse, die beispielsweise die Börsenkurse einbrechen lassen.

 

Griechenland, Russland oder China – echte Krisen drohen

In Griechenland wurde eine neue Regierung gewählt. Sie bringt klar zum Ausdruck, dass das Land keinen normalen Schuldendienst leisten kann und will. Zwar wurden Rettungspakete geschnürt, doch die Nachahmer stehen bereits in den Startlöchern: Was wird dann aus Portugals, oder gar Italiens Schulden?

Es gibt noch viel größere Schuldenberge als den Griechenlands. Dadurch kann es jederzeit zu erdrutschartigen Bewegungen an den Märkten kommen.

Parallel zeichnet sich weiterhin keine Lösung für den Konflikt in der Ukraine ab. Die Kompromissbereitschaft scheint gering, einige maßgebliche Politiker setzen sogar auf Eskalation. Noch hat dies die großen Märkte nicht beeinflusst – das kann sich aber schnell ändern.

Doch auch im Fernen Osten ist die Welt nicht nur rosafarben. Der Immobilienmarkt in China hat sich völlig überhitzt, mittlerweile befinden sich die völlig überzogenen Immobilienpreise auf dem Rückzug. Auch das Wirtschaftswachstum reduziert sich. Welche Folgen für die Weltwirtschaft hat eine Schwäche Chinas, des Konjunkturmotors der vergangenen Jahre? Droht gar ein Kollaps des Immobilienmarktes wie in den USA während der Subprimekrise ab 2007?

 

Der Schwarze Schwan kann von überall her kommen!

Nun steht der „Schwarze Schwan“ aber für ein Ereignis, womit keiner rechnet. Hatten Sie vor zwei Jahren vermutet, dass es wegen der Ostukraine zu einem Wirtschaftskrieg zwischen westlichen Staaten und Russland kommen würde? Hatten Sie nach der Finanzmarktkrise des Jahres 2008 auf der Rechnung, dass die nächste Krise vom kleinen Griechenland aus den Euro bedrohen würde?

So wie es in der Vergangenheit völlig überraschende Ereignisse gab, so wird es auch in Zukunft sein. Die nächste Krise muss nicht aus Griechenland, Russland oder China kommen. Sie kann sich such aus einer völlig unbekannten Ecke heranschleichen.

 

Bereiten Sie sich vor!

Gerade wenn die Märkte lange Zeit gestiegen sind, kann jedes überraschende Ereignis eine starke Kursbewegung auslösen. Es kann auch Konten gefährden. Oder den Geldwert. Die meisten Anleger müssen dann empfindliche Einbußen hinnehmen.

Oft sind die Gewinne von Jahren auf einen Schlag weg. Oder es passiert Schlimmeres. Daher sollten Sie sich darauf vorbereiten, ein unvorhergesehenes Ereignis gut zu überstehen. Kümmern Sie sich erst um den Kapitalerhalt, und dann um die Kapitalvermehrung!

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Ihr

 

Dimitri Speck, Chefanalyst Sicheres Geld

 

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Alte Kommentare
  • Albert KARL schrieb am 04.02.2015, 20:48 Uhr

    Sie haben Recht Herr Speck: In Europa kommen ausschließlich ausgesetzte und verwilderte Trauerschwäne vor. Eine selbsttragende Population, die im Jahr 2000 sechzig bis siebzig Brutpaare umfasste, gibt es wohl nur in den Niederlanden und möglicherweise auch in Nordrhein-Westfalen.