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Edelmetalle – begehrt und krisensicher?

Edelmetalle sind aufgrund ihrer Seltenheit schon seit jeher extrem begehrt und üben einen besonderen Reiz auf die Menschheit aus. Nach wissenschaftlicher Definition gehören zu Edelmetallen all die, welche äußerst korrosionsbeständig sind: Gold, Silber, Ruthenium, Rhodium, Palladium, Osmium, Iridium, Platin und Quecksilber.

Der wichtigste Verwendungszweck von Edelmetallen (Gold und Silber) ist seit der Antike ihre Weiterverarbeitung zu Münzen und Schmuck. Die übrigen Edelmetalle, die eine ähnliche Korrosionsbeständigkeit wie Golf aufweisen, wurden erst in den zurückliegenden 4 Jahrhunderten entdeckt.

Edelmetalle – Exploration und Reserven

Bereits seit frühester Zeit ist die Exploration, Gewinnung und Veredlung der Edelmetalle von Natur aus durch die Verarbeitung und den Handel eng mit dem Wirtschaftkreislauf verbunden. In den westlichen Zivilisationen wie der europäischen hat der Bergbau eine lange Tradition. Das führt dazu, dass die meisten (auch deutschen) Vorkommen in unseren Tagen bereits erschöpft sind.

Die Erschöpfung der bekannten metallischen Rohstoff-Ressourcen in Deutschland verbunden mit der geringen Akzeptanz der Bevölkerung für negative Begleiterscheinungen der Förderung hat dazu geführt, dass hierzulande teure mineralische Rohstoffe bis zu 100 % importiert werden müssen.

Die Angaben über die Reserven an Edelmetallen und damit auch die Bestimmung der Lebendauer nach den vorhandenen Ressourcen erweist sich als außerordentlich schwierig. Das Zusammenwirken von Recyclingraten, Weltmarktpreisen, verändertem Verbraucherverhalten, der Einführung von Ersatzstoffen und neue technische Gewinnungsverfahren verhindern zuverlässige Aussagen über die tatsächliche Lebensdauer.

Dabei wird offenkundig, dass weder das Wissen über in Zukunft liegende Verbrauchszahlen noch der derzeitige Erkenntnisstand über die Ausmaße der tatsächlichen Vorräte eine endgültige Einschätzung zulassen.

Entwicklung der Edelmetallpreise und Anlagemöglichkeiten für Gold, Silber und Co.

Steigende oder auch fallende Rohstoffpreise haben Einfluss auf die Exploration der verschiedenen Edelmetalle. Es ist einleuchtend, dass anhaltend hohe Weltmarktpreise bei den Edelmetallen zu vermehrten Aktivitäten im Bereich der Exploration führen. Allerdings ist umgekehrt zu beobachten, dass zurückgehende Rohstoffpreise zur teilweisen Einstellung der Exploration nach dem entsprechenden Metall führen.

Daher unterliegt der Preis von Gold, Silber und Platin kurz- und mittelfristig teilweise großen Schwankungen und kann bei einer entsprechenden Investition zu Kursverlusten führen. Eine Anlage in Edelmetalle kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen, wobei jede Option ihre Vor- und Nachteile hat.

Eine Investition in physische Edelmetalle bringt den Vorteil mit sich, dass diese unabhängig sind von jeglicher Inflation. Demgegenüber stehen hohe Aufbewahrungs- und Lagerkosten. Außerdem erwirtschaftet physisches Gold oder Silber keine laufenden Erträge wie Zinsen oder Dividenden.

Die Geldanlage in Minenaktien ist mit hohen Chancen aber auch mit großen Risiken verbunden. So sind beispielsweise die Angaben über die Reserven einer Goldmine in Südafrika für einen deutschen Anleger nur schwer zu überprüfen. Aus diesem Grund eignen sich Aktien der Edelmetall-Förderer eher weniger für Börseneinsteiger.

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