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Palladium – lukrativer als Gold und Platin?

Immer mehr Anleger auf der ganzen Welt entdecken Palladium als interessante Alternative zum teureren Platin. In Zukunft, so die Meinung führender Experten, werde die Verwendung des preisgünstigeren Schwestermetalls von Platin in der Produktion von Katalysatoren in der Automobilindustrie.

Palladium erfreut sich aber auch in der Schmuckindustrie steigender Beliebtheit. Ein erheblicher Preisanstieg ist trotz allem wegen der massiven Produktionsausweitungen in Südafrika und Russland nicht zu erwarten.

Palladium: Abbaustätten und weitere Verwendung

In unserer Zeit wird Palladium als Nebenprodukt bei der Förderung von Kupfer und Nickel gewonnen. Die Abbaustätten von Palladium liegen zu ungefähr 41 % in Russland, zu rund 27,5 % in Südafrika, zu 9 % in Kanada und zu 6 % in den USA.

Die gesamte weltweite Fördermenge beträgt vermutlich etwas mehr als 2.000 Tonnen pro Jahr. Dabei sind nachweisbare Zahlen kaum zu erhalten, weil Russland als größter Produzent die Zahlen zu seinem und zugunsten des Angebotspreises nach Belieben beeinflussen kann.

Südafrika verfügt mit rund 95 % der noch verfügbaren Reserven über den Löwenanteil an Palladium. Es ist davon auszugehen, dass bei der Entsorgung von Altautos zukünftig mehr und mehr Palladium durch das Recycling der Katalysatoren anfällt.

Neben dem Eisatzgebiet Katalysatoren-Technik wird Palladium vor allem in der Schmuckindustrie verwendet. Eine Legierung aus Gold und Palladium mit einem Goldanteil von ca. 60 bis 80 % wird zu Schmuckstücken wie Ringen und Halsketten verarbeitet. Weitere Anwendungsgebiete sind Zahnimplantate, Feinst-Folien, medizinische Instrumente, Elektrodenwerkstoffe für Zündkerzen in der Luftfahrt sowie Kontaktwerkstoffe für Kommunikationsanlagen.

Preis und Anlagemöglichkeiten in Palladium

Das Angebot und die Nachfrage nach Palladium, die auch seinen Preis bestimmen, ändern sich häufig. Daher ist der Preis des Edelmetalls kaum anders als volatil zu bezeichnen. Die geringe Liquidität des Marktes im Vergleich zu anderen Edelmetallen wie Silber oder Gold kann sich für Anleger negativ auswirken.

Unter den verschiedenen Anlagemöglichkeiten zählen Barren oder Münzen aus Palladium zu den absoluten Raritäten. Wichtigster Hersteller von Palladium ist Russland und daher stammt die bekannteste Palladium-Münze auch aus diesem Land. Der Krügerrand dieses Edelmetalls ist die russische Ballerina in Palladium.

Die höchsten Jahresauflagen von Palladium-Münzen liegen allerdings nur im 5-stelligen Bereich und sind somit sehr weit von denen von Gold- oder Silbermünzen entfernt. Neben Russland werden Münzserien aus Palladium auch in Australien, China und anderen Ländern ausgegeben. Von verschiedenen Prägeanstalten oder im Auftrag von Banken werden außerdem Palladiumbarren angeboten.

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