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Kapitalschutzwissen – Stabilisierung des eigenen Vermögens

An den Finanzmärkten herrscht seit einigen Jahren eine erhöhte Unsicherheit. Seit der US-Finanzkrise der Jahre 2008 bis 2009, die auch als Auslöser der derzeitigen Euro-Krise gilt, ist das Umfeld der Kapitalanlage nachhaltig gestört. Das Vertrauen der Anleger ist durch unkalkulierbare Sicherheitsrisiken und minimale Renditen erschüttert.

Dabei stellt sich für alle die Frage, wie sie ihr Geld im Hinblick auf den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge sinnvoll investieren können. Schon lange erzielen Anleger mit einem Sparbuch nicht mehr einen Zinssatz, um die jeweils aktuelle Inflation auch nur annähernd auszugleichen. Und auch der althergebrachte Sparstrumpf ist keine wirkliche Alternative.

Kapitalschutzwissen: Verschiedenen Anlage-Möglichkeiten

Anleger, die ein besonderes Interesse am Kapitalschutz haben, legen großen Wert auf eines der vorrangigen Ziele des Vermögensaufbaus – der Sicherheit. Dabei treten die beiden anderen Zielsetzungen, Rentabilität und Liquidität, in den Hintergrund.

Das Sparbuch ist trotz einer geradezu lächerlichen Verzinsung von 0,11 % noch immer außerordentlich beliebt. Das beweisen die mehr als 500 Mrd. €, die derzeit noch immer in dieser Form angelegt sind. Dabei wird komplett außer Acht gelassen, dass auch bei der aktuell niedrigen Inflationsrate deutlich draufgezahlt wird.

Auch die weiteren klassischen Sparmodelle wie Fest- und Tagesgeldkonten, Sparverträge sowie Bausparverträge lassen im Hinblick auf den Inflationsausgleich einiges zu wünschen übrig. Denn wer hierbei die jeweils anfallenden Gebühren ins Kalkül zieht, wird bei den meisten Angeboten abzüglich der Inflationsrate wohl kaum über eine „schwarze Null“ hinauskommen.

Besonders geeignet für sicherheitsorientierte Anleger sind Immobilien. Sie gelten als besonders sicher und werterhaltend. Aber auch hier wie bei allen anderen Investments gilt: Vorher angestellte umfassende Informationen sind Gold wert. Denn wer kaum Kenntnisse über das ins Auge gefasste Objekt – wie beispielsweise über Zustand oder Lage – verfügt, ist vor bösen Überraschungen nicht gefeit. Immobilienfonds eignen sich ebenfalls als defensive Geldanlage, sind aber ebenfalls nicht durchweg empfehlenswert.

Auch bei Aktien und Fonds gibt es Mechanismen und Strategien, die dem Kapitalschutz dienen. Hierbei sollten Anleger aber vor allem auch auf die Kosten des jeweiligen Finanzprodukts achten.

Was Anleger im Sinne des Kapitalschutzes beachten sollten

Wer bei der Geldanlage besonderen Wert auf Kapitalschutz legt, sollte vor allem das Prinzip der Diversifikation (die Streuung seines Vermögens) verfolgen. Das gilt nicht nur für die Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen sondern auch für die Streuung auf unterschiedliche Zeitpunkte, um die Schwankungen des Marktes auszugleichen und um ein so genanntes schlechtes Timing zu vermeiden.

Um Verluste zu begrenzen und um Gewinne mitzunehmen, hierfür eignet sich in erster Linie das Setzen von Stoppkursen. Allerdings sollte eine entsprechende Strategie auch konsequent umgesetzt werden.

Wer keine unnötigen Risiken eingehen möchte, sollte unbedingt den so genannten grauen Kapitalmarkt meiden. Unter derartigen Finanzprodukten werden Investments verstanden, die nicht gesetzlich kontrolliert werden (in Deutschland geschieht dies meist durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

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