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Euro in Britische Pfund

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Das Britische Pfund – die älteste Währung der Welt

Das Britische Pfund oder Pfund Sterling (GBP) ist die Währung Großbritanniens undgilt nach dem US-Dollar und dem Euro neben dem japanischen Yen als eine der bedeutendsten Währungen der Erde. Gleichzeitig handelt es sich bei dem GBP mit 1.200 Jahren um die global älteste noch im Umlauf befindliche Währung.

Großbritannien ist Mitglied der Europäischen Union und von daher eigentlich dazu verpflichtet, den Euro einzuführen. Allerdings wurde dem Vereinigten Königreich sowie Dänemark bereits 1992 das Sonderrecht eingeräumt, ihre angestammten Währungen beizubehalten.

Dadurch ergeben sich für Anleger Chancen, aber auch Risiken, wenn sie beispielsweise in britische Wertpapiere investieren wollen.

Großbritanniens Wirtschaft lebt auch vom Nordsee-Öl

Das Vereinigte Königreich, in dem im 19. Jahrhundert die „Industrielle Revolution“ begann, kann sich mit Fug und Recht als entwickelter Industriestaat bezeichnen. Wie in ähnlichen Nationen geht auch hier der Trend weg vom produzierenden Gewerbe hin zur Dienstleistung.

Dennoch kann Großbritannien mit einer florierenden Automobilindustrie und hier mit Herstellern wie General Motors (Vauxhall Motors), Ford (Premier Automotive Group) und BMW (Mini und Rolls-Royce Motor Cars) punkten. Hinzu kommt die chemische Industrie mit den drittgrößten Pharma-Konzernen der Erde AstraZeneca und GlaxoSmithKline.

Darüber hinaus verfügt Großbritannien wegen des Nordsee-Öls auch über beträchtliche Einnahmen aus dem Energie-Sektor. Und auch wenn die Ressourcen allmählich abnehmen, machen die Einkünfte durch Kohle, Öl und Erdgas etwa 10 % des Bruttosozialprodukts (BIP) aus.

Für Anleger, die in das Britische Pfund investieren möchten

Wenn Sie als Anleger in Aktien aus dem britischen Leitindex FTSE 100 (Financial Times Stock Exchange) investieren möchten, können Sie dies direkt an der Londoner Börse oder an einem deutschen Handelsplatz über Ihre Hausbank machen.

Dabei erwerben deutsche Anleger ein britisches Wertpapier gegen einen Eurobetrag, der zu diesem bestimmten Zeitpunkt dem Kurswert in GBP entspricht. Beim Verkauf zu einem späteren Termin sieht es ganz ähnlich aus, wobei sich natürlich die Wechselkursveränderung €-GBP bemerkbar macht.

Der Handel von britischen Wertpapieren kann wahlweise mit oder ohne Fremdwährungskonto durchgeführt werden. Allerdings ist dabei zu bedenken, dass Wertschwankungen von Währungen nur sehr schwer vorhersehbar sind. Für Anleger bedeutet also die Eröffnung eines Fremdwährungskontos auch immer ein Risiko.

Britische Anleihen mit besseren Renditen

Gegenüber bundesdeutschen Anleihen mit einer Durchschnittsrendite von etwa 0,2 % weisen britische Anleihen eine entsprechende Verzinsung von 2,25 % auf. Dabei ist jedoch ebenfalls Vorsicht geboten.

Der Vorteil der höheren Auslandverzinsung kann sich sehr schnell in Luft auflösen oder sich gar ins Gegenteil wenden, wenn sich der Wechselkurs in die eine oder andere Richtung bewegt. Nur wer sich hier ganz klar den Risiken bewusst ist, sollte sich hier engagieren. Gegebenenfalls sollten Anleger bereit sein, auf Trendveränderungen der Märkte schnellstens reagieren zu können.

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