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OCO Order: Stop und Limit zusammen

Das ist bestimmt vielen Tradern bekannt: Nach dem Kauf muss man sich entscheiden – sichere ich die Position durch einen Stop-Kurs ab oder möchte ich ein paar Prozent nach oben ausreizen und direkt ein Verkaufslimit setzen? (Damit bei Erreichen des Zielkurses automatisch verkauft wird.)

Mit einer OCO Order geht beides gleichzeitig. OCO steht für „One Cancels Other“. Trader können bei dieser Order gleichzeitig einen Stoppkurs und ein Verkaufslimit angeben.

Die Zahl der Broker, die für den Zertifikate-Handel „OCO“-Orders anbieten, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Das ist zumindest für die Zertifikate-Trader unter Ihnen eine erfreuliche Sache.

OCO Order: ein Beispiel

Sie kaufen ein Zertifikat für 10,50 Euro. Dann können Sie mit einer OCO Order festlegen: Der Stoppkurs soll bei 9,30 Euro liegen. Das heißt, wenn dieser Kurs erreicht oder unterschritten wird, wird automatisch verkauft.

Und das Verkaufslimit bei 12,00 Euro. Wenn dieser Kurs erreicht oder überschritten wird, wird automatisch verkauft.

Grafik: Hände heben den Trend

OTC: Außerbörslicher HandelOTC bedeutet Over the counter. Das sind Geschäfte, die nicht über eine regulierte Börse abgewickelt werden, sondern direkt mit der Gegenpartei. › mehr lesen

So können Sie den maximalen Verlust begrenzen, und würden bei Erreichen des Zielkurses automatisch verkaufen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie sich mal ein paar Tage Urlaub gönnen und Positionen den Urlaub hindurch halten möchten. Wenn eine der beiden Order ausgeführt wird, wird die andere automatisch gelöscht.

 

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