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Rhön-Klinikum O.N.

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  • ISIN: DE0007042301
  • WKN: 704230
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Rhön-Klinikum-Aktie: das gefundene Fressen für Zocker

Die Rhön-Klinikum GmbH wurde 1988 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und als erstes Unternehmen der Branche an der Frankfurter Börse am 27. November 1989 notiert. Damit war die Rhön-Klinikum der erste börsennotierte Klinikkonzern in Deutschland.

Die Aktien des Unternehmens wurden zwischen 1996 und 2016 im MDAX gehandelt. Seit Dezember 2016 ist der Klinikkonzern im SDAX gelistet. Die Familie des Firmengründers hält heute weiterhin einen bedeutenden Minderheitsanteil (ca. 16 %).

Die Rhön-Klinikum AG bietet bezahlbare Gesundheit für alle

Die Rhön-Klinikum AG betreibt mit 16.400 Mitarbeitern an 44 deutschen Standorten 54 Krankenhäuser und in 10 deutschen Bundesländern 51 Medizinische Versorgungszentren. Bundesweit unterhält die Rhön-Klinikum AG 30 Abteilungen für Geburtshilfe.

Sie verfolgt dabei das Ziel, wohnortnah eine hochwertige und bezahlbare Gesundheitsversorgung für alle anzubieten. Sie betätigt sich in medizinischen Fachgebieten aller Art. An acht Standorten offeriert die Rhön-Klinikum AG einen akademischen Lehrbetrieb.

Wie der Phönix aus der Asche aus drohender Insolvenz

Die Rhön-Klinikum GmbH ging aus der Kurbetriebs- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H hervor, die 1970 gegründet wurde. Hauptstandort war zunächst das Kur- und Therapiezentrum in Bad Neustadt an der Saale, dessen mehrstöckige Häuser nur Einzelappartments enthielten.

Wegen fehlender Nachfrage erwies sich das Zentrum als zu groß. Trotz millionenschwerer Investitionen war das Unternehmen insolvenzgefährdet. 1974 kam der Sanierer Eugen Münch an Bord und wurde der alleinige Geschäftsführer. Er beteiligte sich zu 25 % an der GmbH.

Ein Jahr später weihte er eine psychosomatische Klinik ein, um die Appartments auszulasten. 1977 gab es für die Aussiedler ein gemeinnütziges Schulungsprojekt zu deren Fortbildung. Ab 1984 folgten eine Herz- und Gefäßklinik, eine neurologische Klinik und eine Klinik für Handchirurgie.

1988 wurde das Unternehmen zur Aktiengesellschaft und ging als erstes Klinik-Unternehmen an die Börse. Ab 1993 begann die Rhön-Klinikum AG, Schlag auf Schlag außerhalb von Bad Neustadt zu expandieren.

Bundesweit wurden Kliniken gekauft oder eröffnet – zum Beispiel eine Suchtklinik und ein Herzzentrum in Leipzig, das Klinikum Meiningen in Thüringen oder das Universitätsklinikum Gießen und Marburg 1999 wurde der weltweit erste Roboter-Operationstrakt im Herzzentrum der Universitätsklinik Leipzig eröffnet.

Das Wachstum der Rhön-Klinikum AG blieb nicht unbemerkt. So warf die Fresenius AG im April 2012 ein Auge auf die Rhön-Kliniken, um sie mit dem eigenen Klinikbetreiber Helios zu verbinden. Die Übernahme hat bis jetzt jedoch nicht stattgefunden.

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