MenüMenü

Dax 30: DAX-Analyse: Nach Bullenfalle stark absturzgefährdet

Der DAX erreichte in der vergangenen Woche das erste neue Allzeithoch in knapp drei Monaten. Es wurde direkt wieder verkauft.

So viel Anlauf genommen und dann trotzdem gescheitert – das wirft kein gutes Licht auf die Bullen. Die Gefahr einer größeren Korrektur ist damit deutlich gewachsen.

Diese Faktoren belasten den DAX erheblich

Zwei Entwicklungen drücken derzeit offenbar auf die DAX-Notierungen. Zum einen hat der Eurokurs seit Jahresbeginn wieder deutlich angezogen. Vor allem in den vergangenen Tagen.

Eine schnelle und starke Euro-Aufwertung macht Anpassungsprozesse der exportorientierten deutschen Wirtschaft schwierig und belastet die Gewinnsituation vieler großer DAX-Unternehmen.

Zum anderen schmiedet man in Berlin derzeit eine Neuauflage der Koalition der Versager. Zwei Parteien, die sich nicht zufällig im anhaltenden Umfragetief befinden, wollen das Land mit einer „stabilen Regierung“ noch einmal vier Jahre lang destabilisieren.

Der frische Wind, der beim DAX direkt nach der Wahl kurzzeitig durch die Aussicht auf einen wenigstens teilweisen Machtwechsel aufkam, ist längst wieder verflogen.

Weitere vier Jahre grandiose Fehlentscheidungen kann sich das Land aber nicht mehr leisten. Dann verliert es endgültig den Anschluss an führende Industrienationen.

Zum Beispiel an die USA, die mit Steuersenkungen und einer Infrastrukturoffensive wieder massiv Kapital anlocken, welches unwiederbringlich auch aus Deutschland abwandert. Appel baut ein neues Werk in Reno/ Nevada, Siemens will seine Turbinen künftig in den USA entwickeln…

Welchen Weckruf braucht es noch, bis die deutsche Politik aufwacht?

Letzte Bullen-Hoffnung bei 13.100 Punkten

Aus charttechnischer Sicht liegt seit der vergangenen Woche eine Bullenfalle (Fehlausbruch zur Oberseite) vor. Aus einer solchen Situation entstehen häufig heftige Korrekturen.

Die Bullen können eine solche Korrektur aber noch abwenden, wenn sie oberhalb von 13.100 Punkten einen neuen und überzeugenden Rallyversuch unternehmen. Dieser muss aber direkt auf neue Allzeithochs über 13.600 Punkte führen. Kein Palaver, sondern Action.

Aktienchart

Geopolitsche Krisen drücken den DAX und der Euro ist auf TalfahrtWarum kann der DAX die 13.000 Punktemarke nicht knacken? Das sind die Gründe. › mehr lesen

DAX: Nach Bullenfalle stark absturzgefährdet

http://stockcharts.com/c-sc/sc?s=%24DAX&p=D&yr=0&mn=7&dy=19&i=p61292997595&a=467147526&r=1517209423569&r=1517209528467

Negative Abkopplung von der Wall Street lässt Schlimmes befürchten

Notierungen unter 13.100 Punkten führen unweigerlich zu einer Korrekturausdehnung bis mindestens 12.700 Punkte. Wobei die Gefahr eines Ausrutschers auf 11.500 Punkte dabei täglich zunimmt.

Der DAX hat sich zuletzt wieder negativ von der Wall Street abgekoppelt, die weiterhin haussiert. Sollte es dort aber zu einer (überfälligen) Verschnaufpause kommen, dürfte der Druck auf den DAX nach unten weiter zunehmen.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

 


Gratis Aktion - testen Sie unser Buch

Die wichtigsten Geheimnisse und Grundlagen erfolgreicher Krypto-Trader.

Nur für kurze Zeit verschenken wir die Bibel des Krypto-Tradings. Verraten Sie uns wie Ihnen das Buch gefallen hat?

Aus diesem Grund möchte ich Ihnen ein Buch zuschicken, wenn es Ihnen recht ist?! Darin fnden Sie alles was Sie wissen müssen, kompakt und leicht verständlich zusammengefasst!

Einfach HIER klicken und Ihr persönliches GRATIS*-Exemplar kann schon morgen bei Ihnen sein!

*zzgl. 4,95 Euro Versand- und Bearbeitungsgebühr, Angebot nicht in Österreich verfügbar


© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor
170407 Invest Voigt 72 04
Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig den kostenlosen E-Mail-Newsletter von Henrik Voigt. Herausgeber: FID Verlag GmbH. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

Hinweis zum Datenschutz