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Euro-Alternativen: die 10 besten Fremdwährungen

Inhalt

Aus mangelndem Vertrauen in die großen Weltleitwährungen Euro, US-Dollar, Japanischer Yen sowie der chinesischen Volkswährung Renminbi werde ich immer wieder nach Fremdwährungsalternativen gefragt.

Grundlegend sind Fremdwährungen ausländische Zahlungsmittel. Allerdings können diese nicht nur zur Zahlung verwendet werden, sondern vor allem auch zur Wertaufbewahrung und zur Risikodiversifikation in der Kapitalanlage. Der Begriff Devisen wird für Fremdwährungen sehr häufig verwendet.

Devisen sind dabei auf fremde Währungen lautende ausländische Zahlungsmittel, welche als Bankguthaben verwahrt werden. Bargelder sind übrigens keine Devisen, sondern Sorten. Der internationale Handelsplatz für diese Devisen, der auch als Forex (Foreign Exchange) bezeichnet wird, ist der umsatzstärkste und liquideste Markt der Welt.

Der Tagesumsatz in diesem Segment liegt mittlerweile bei circa 4 Billionen US-Dollar. Dieser Marktplatz ist nicht vergleichbar mit einer Börse an einem bestimmten Ort. Der Devisenmarkt ist vielmehr ein Netzwerk von Banken, Börsen und Brokern weltweit.

Durch die Zeitverschiebung ist der Devisenmarkt 24 Stunden an jedem Tag zugänglich. Geldwerte haben weiterhin ihre Berechtigung. Vor allem die globalen Konjunktur-Ungleichgewichte verbunden mit der expansiven Geldpolitik der etablierten Industrienationen sprechen für den Einsatz von Währungsinvestments. Sie optimieren durch diese gezielte Verteilung die Risiken Ihrer Zinsanlagen.

Fremdwährungen
Fremdwährungen zu kaufen kann bei Beachtung verschiedener Aspekte gewinnbringend sein. © Adobe Stock - Otvalo

 

Die 3 wichtigsten Ausgangsüberlegungen für Sie als Privatanleger

1. Befassen Sie sich gründlich mit den Chancen und Risiken

Wenn Sie Teile Ihrer Vermögenswerte in Fremdwährungen veranlagen, rechnen Sie in der Regel mit Wechselkursgewinnen oder Sie möchten Zinsdifferenzen nutzen. Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich auch, dass Sie sich der Risiken möglicher Währungsverluste bewusst sein müssen.

Meine Basisempfehlung ist dabei die strategische, internationale Diversifizierung von Teilen Ihrer Vermögenswerte, welche Sie bislang bereits in Geldwerten veranlagt haben. Vergleichbar mit den Edelmetallen würde ich hier als grobe Richtschnur vorgeben, dass Sie circa 5–15 % Ihrer Anleihen-, Geldmarkt- oder Festgeldinvestitionen auch gezielt in attraktiven fremden Währungen veranlagen sollten.

2. Hinterfragen Sie Ihre Absicht und definieren Sie ein Ziel

Investieren Sie in eine Fremdwährung zur Spekulation (Trading) oder als strategische Anlage zur zusätzlichen Diversifikation von Anleihen oder Aktien-Investments auch im Währungsbereich?

3. Streuen Sie auf unterschiedliche Währungen

Damit Sie auch im Fremdwährungsbereich eine ausgewogene Depotstruktur erreichen, sollten Sie eine Verteilung auf unterschiedliche Anlagewährungen vornehmen. So wie Sie im Edelmetallbereich eine Aufteilung zumindest zwischen Gold und Silber machen sollten, können Sie im Fremdwährungsbereich anhand meiner nachfolgenden Übersicht mit 10 ausgesuchten Währungsalternativen eine noch deutlich breitere Diversifikation anstreben.

10 alternative Fremdwährungen auf einen Blick

Australischer Dollar

Der Australische Dollar wurde im Jahre 1966 als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode lautet AUD. Umgangssprachlich wird der Australische Dollar als Aussie betitelt. Neben Australien gilt der Australische Dollar auch als offizielle Währung in Kiribati, Nauru und Tuvalu. Er ist die meist gehandelte Währung weltweit hinter US-Dollar, Euro, Japanischem Yen, Britischem Pfund Sterling sowie Schweizer Franken.

Britisches Pfund

Das Pfund gilt als eine der ältesten Währungen der Welt. Das heutige Pfund Sterling wurde im Jahr 1971 eingeführt. Der internationale Währungscode lautet GBP. Das Britische Pfund ist neben dem US-Dollar und dem Euro eine wichtige Weltreservewährung. Gesetzliches Zahlungsmittel ist das Britische Pfund in England, Schottland, Wales, den Kanalinseln, der Isle of Man, Nordirland sowie zahlreichen Territorien wie Gibraltar, St. Helena oder Falklandinseln

Dänische Krone

Das Königreich Dänemark hat die Krone wie Schweden im Zuge der sogenannten Skandinavischen Münzunion im Jahre 1873 als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode der Dänischen Krone lautet DKK. Auch die Bezeichnung dkr wird oftmals noch verwendet. Die Dänische Krone ist auch in Grönland das gesetzliche Zahlungsmittel.

Hongkong-Dollar

Der Hongkong-Dollar hat eine sehr wechselhafte Geschichte. Zum ersten Mal wurde er im Jahre 1866 ausgegeben. 1972 wurde er an den US-Dollar gekoppelt. 2005 wurde diese Kopplung gelockert. Der internationale Währungscode lautet HKD.

Der Hongkong-Dollar ist auch in der Sonderverwaltungszone Macau sowie in einigen Teilen der Volksrepublik China als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt. Die Währungshoheit liegt auch nach der Rückgabe von Hongkong an China weiterhin im Lande selbst.

Kanadischer Dollar

Der Kanadische Dollar wurde im Jahre 1871 als gesetzliches Zahlungsmittel in Kanada eingeführt. Der internationale Währungscode des Kanadischen Dollar lautet CAD. Umgangssprachlich wird der Kanadische Dollar Buck oder Ioonie betitelt.

Unterstützungen und WiderständeUnterstützungen und Widerstände sind nicht wegzudenken. Denn es sind auch Marken, an denen ein Trend plötzlich stoppen kann. › mehr lesen

Neuseeland-Dollar

Der Neuseeland-Dollar wurde im Jahre 1967 als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode der umgangssprachlich auch als KIWI-Dollar bezeichneten Währung lautet NZD. Der Neuseeland-Dollar ist auch in der Kolonie Tokelau, in Niue und auf den Pitcairninseln das gesetzliche Zahlungsmittel.

Norwegische Krone

Die Norwegische Krone wurde im Jahr 1875 offiziell als Zahlungsmittel eingeführt. Der internationale Währungscode der Norwegischen Krone lautet NOK. Die Bezeichnung kr wird als gebräuchliche Abkürzung ebenfalls noch verwendet.

Singapur-Dollar

Der Singapur-Dollar wurde im Zuge der Währungsumstellung im Jahre 1976 in Singapur eingeführt. Er ersetzte damit den damaligen Malaysia-Dollar. Der internationale Währungscode des Singapur-Dollar lautet SGD. Neben Singapur ist der Singapur-Dollar auch in Brunei gesetzliches Zahlungsmittel.

Schwedische Krone

Die Schwedische Krone wurde im Jahr 1873 durch die Skandinavische Währungsunion eingeführt. Der internationale Währungscode der Schwedischen Krone lautet SEK. Teilweise wird auch noch die Abkürzung SKR verwendet. Im Jahr 2003 lehnte Schweden einen Beitritt zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion ab und sprach sich gegen die Einführung des Euro aus.

Schweizer Franken

Im Jahre 1798 wurde erstmalig eine gesamtschweizerische Währung eingeführt, die nach dem Vorbild Frankreichs den Namen Franken bekam. Der internationale Währungscode des Schweizer Franken lautet CHF. 1924 wurde der CHF auch im Nachbarland Liechtenstein als offizielle Währung eingeführt. Zwischen beiden Ländern gibt es seit 1980 einen Währungsvertrag. Darüber hinaus ist der Schweizer Franken die amtliche Währung der italienischen Exklave Campione d’Italia.

 


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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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Alte Kommentare
  • Gustav schrieb am 04.05.2015, 10:11 Uhr

    Kleine Ergänzung noch zu den Fremdwährungen, insbesondere schwedische Kronen: Ab Herbst 2015 gibt es in Schweden neue Kronen-Geldscheine. Infos auf deutsch mit Bildern der neuen Noten finden sich hier: schweden-tipp.de/schwedische-kronen-neue-scheine-muenzen/

  • MrBankokratie schrieb am 04.05.2015, 10:40 Uhr

    Alles mit Verlaub Toilettenpapier mit garantiertem Forderungsausfall ;)

  • Heimann Günther schrieb am 04.05.2015, 12:24 Uhr

    Ich halte die Empfehlung NOK zu kaufen für grottenschlecht. Habe 2013 ganz schlechte Erfahrung und hohe Verluste mit einer 1-Jährigen Anlage in NOK und Schwedenkronen gemacht. Im Klartext, Anlage bei VOBA Biedenkopf, satte 12% Verluste. Abgemacht war übrigens Kapitalerhalt. Diese Bank incl.Bank- berater ist durchaus für Zocker zu empfehlen.Slogan der Bank lautet übrigens: Wir machen den Weg frei.

    • Markus Miller antwortete am 05.05.2015, 12:58 Uhr

      Sehr Herr Günther, der Aspekt, dass ist ja eine zeitpunktbezogene bzw. zeitraumbezogene Aussage von Ihnen aus der Vergangenheit und wäre genauso als wenn ich behaupten würde: Finger weg von Aktien, weil ich habe 2008 Verluste mit Aktien gemacht, deswegen sind Aktien immer eine schlechte Anlage. Darüber hinaus: Sollte Kapitalerhalt mit Ihrer Bank vereinbart gewesen sein, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass hier ein Beratungsfehler vorliegt gegen des Sie vorgehen können und dadurch Ihr Kapital widerherstellen können. Auch hierzu finden Sie in meinen Publikationen von Kapitalschutz vertraulich detaillierte Hinweise für die Vorgehensweise bei Falschberatungen. viele Grüße Markus Miller

  • Karina Perinelli schrieb am 04.05.2015, 14:59 Uhr

    Könnten Sie, Herr Miller, oder könnte irgendjeman mir sagen, wo ich in der BRD eine Norwegische Bank finden kann? Konnte ich im Inernet nicht finden. Interessieren würde mich auch, wie die anderen Währungen reagieren werden, sollte der Euro eines Tages verschwinden. Oder total inflationieren. Emmi

    • Markus Miller antwortete am 05.05.2015, 12:54 Uhr

      Sehr geehrte Frau Perinelli, ja natürlich könnte ich Ihnen das sagen, aber dann wären meine zahlenden Abonnenten natürlich wenig begeistert wenn ich das in diesem Rahmen hier tun würde. Deswegen bitte ich um Verständnis, dass die angesprochene Empfehlung exklusiv Abonnenten von Kapitalschutz vertraulich zur Verfügung steht. Nutzen Sie einfach die Möglichkeit eines kostenlosen Probeabos. Viele Grüße Markus Miller