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Crash voraus? Die US-Notenbank hat die Kontrolle verloren

Auch wenn ich fest davon ausgehe, dass der Bullenmarkt bei Aktien noch ein paar Jährchen anhalten wird, bis er schließlich in einer handfesten Übertreibung ersaufen wird: Ich kann und will die Augen nicht vor der Entwicklung verschließen, die uns eines Tages einholen wird. Zu deutlich sind die Auswirkungen bereits sichtbar geworden.

Die lockere Geldpolitik der Notenbanken in den vergangenen Jahren hatte schwere Nebenwirkungen. Großanleger wie Pensionsfonds, die ihr Geld traditionell überwiegend nur in Anleihen anlegen (dürfen), brauchen langfristig eine stabile und sichere Rendite.

Spätestens, seit die Zinsen in Europa und Japan negativ geworden sind, ist dies nicht mehr gegeben. Also wandert dieses Kapital ins Ausland ab. Dorthin, wo es noch positive Zinsen gibt. In die USA . Dort rentieren 10-jährige US-Staatsanleihen seit mehreren Jahren ungefähr noch mit +2 Prozent. Das ist besser als nichts.

 

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Über den Autor
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Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen. Seit Februar 2009 obliegt ihm die Chefredaktion für den überaus erfolgreichen Börsenbrief DAX Profits.

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