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Wirtschaftstheorien Teil 12: Jevons’ Paradoxon

Heute geht es mit der Wirtschaftstheorien-Reihe weiter. Zuletzt hatten wir uns in Teil 11 mit den Neoklassikern und mit dem Begründer der anglo-amerikanischen Schule William Stanley Jevons und seinen Ansichten zum Grenznutzen beschäftigt.

Heute möchte ich mich mit einer weiteren Theorie oder Beobachtung von Jevons beschäftigen, die unter dem Begriff Jevons’ Paradoxon bekannt ist.

Jevon’s Paradoxon

Kennen Sie das? Ständig ist die Zeit knapp. Also fangen Sie an zu optimieren. Ihr Computer wird immer schneller, so sollten Sie früher mit der Arbeit fertig sein. Ihr Auto wird größer und schneller, so sollten Sie früher zu Hause sein. Und trotz all dieser Einsparungsmaßnahmen, stellen Sie schließlich fest, dass Sie immer noch länger arbeiten und trotz ihres schnelleren Autos sind Sie irgendwie doch nie früher zu Hause. Am Ende merken Sie, dass Sie trotz aller Zeitsparmaßnahmen kein bisschen mehr Zeit haben als früher, oder sogar noch weniger. Paradox, was?!

 

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Über den Autor
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Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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