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Experten raten: Pflegevorsorge auch durch Aktien absichern

Wer im Alter auf Pflege angewiesen ist, wird die Kosten dafür nicht allein durch die gesetzliche Pflegeversicherung abdecken können. Diese Meinung vertreten laut einer Umfrage mehr als drei Viertel der Deutschen (77 Prozent). Zu einer sinnvollen Vorsorge gibt es mehrere Möglichkeiten. Experten raten neben einer privaten Pflegezusatzversicherung auch zur langfristigen Geldanlage in Aktien.

Lebenserwartung steigt –und damit die Zahl der Pflegefälle

Im Grunde ist es eine erfreuliche Nachricht: Die Lebenserwartung der Deutschen steigt immer weiter. Sie liegt für ein 2018 geborenes Mädchen bei 83 Jahren, für einen Jungen sind es 78,5 Jahre. Damit wächst aber auch die Zahl derjenigen, die im hohen Alter auf Pflege angewiesen sein werden.

Dennoch haben lediglich 15 Prozent eine private Pflegeversicherung abgeschlossen. Und auch bei der Anlage in Aktien sind die Deutschen nach wie vor Börsenmuffel. Laut „Handelsblatt“ investiert nur jeder Sechste hierzulande sein Geld in Aktien. Dabei gibt es keine bessere Vorsorge – auch für den Pflegefall – als ein Vermögen aufzubauen, mit dem die finanziellen Anforderungen des Alters bestritten werden können.

Über einen längeren Zeitraum gesehen sind Aktien dabei die ertragreichste Anlageform. „Wenn ein 37 Jahre alter Mann 100 Euro in eine klassische Rentenversicherung anlegt, ergibt sich nach 30 Jahren eine monatliche Rente von 163 Euro. Wenn er den gleichen Betrag in ein globales Aktienportfolio investiert, sind es 294 Euro“, rechnet etwa Reinhard Panse, Chefanlagestratege vom Vermögensverwalter HQ Trust, in der Onlineausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ beispielhaft vor.

ETFs eignen sich besonders zu langfristiger Vorsorge

Auch bei etwas kürzeren Zeiträumen raten Experten zur Vorsorge durch Aktienfonds: „Sie bieten über einen Zeitraum von zehn bist 15 Jahren besonders gute Renditeaussichten und eignen sich bestens als zentraler Baustein für den langfristigen Vermögensaufbau“, so etwa das Magazin „Finanztip“.

Entsprechend nimmt das Fondsgeschäft derzeit wieder an Fahrt auf, wie Günther Blaich, Geschäftsführer des Finanzdienstleisters Swiss Life Select, bestätigt. Den Grund dafür sieht er vor allem „in der steigenden Bedeutung der privaten Altersvorsorge“. Die meisten Experten raten in diesem Zusammenhang speziell zu börsengehandelten Fonds, also ETFs (Exchange Traded Funds). Ihr Vorteil gegenüber aktiv verwalteten Fonds: Sie sind günstig, dabei gleichzeitig einfach und transparent. Zeitweise Kursverluste konnten in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder aufgefangen werden. So erbrachte der Weltaktienindex MSCI in den letzten 15 Jahren eine Rendite von 7,4 Prozent, die Kaufkosten schon eingerechnet.

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Private Versicherung ist sinnvoll – aber nicht für jeden

Als weitere Möglichkeit, Vorsorge für die Pflege im Alter zu treffen, bietet sich eine private Zusatzversicherung an. Anbieter unterscheiden dabei zwischen einer Pflegetagegeld- und einer Pflegekostenversicherung, wobei die erste Variante in Deutschland die beliebteste ist. Doch Vorsicht: Je nach festgestelltem Pflegegrad wird hier nur ein bestimmter Prozentsatz des Tagesgelds tatsächlich ausgezahlt. Bei der Pflegekostenversicherung werden dagegen die Pflegekosten bis zu einer festgelegten Grenze übernommen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine Verdoppelung der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Die Stiftung Warentest hält eine private Pflegeversicherung allerdings nur für sinnvoll, wenn der Versicherungsnehmer über ein sicheres, regelmäßiges Einkommen verfügt. In ihrer Zeitschrift „Finanztest“ nennt die Stiftung den Grund: Wer die in Zukunft voraussichtlich steigenden Beiträge nicht mehr zahlen kann, verliert den Versicherungsschutz und bekommt von seinem eingezahlten Geld nichts zurück. Häufig ist ein Investment in Aktien eben die bessere Lösung.

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