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Dow Jones: Dow Jones Analyse: Das kann noch ungemütlich werden!

Die Veröffentlichung des „Beige Book“ der US-Notenbank am gestrigen Abend war offenbar zuviel für die Börsen: Die Wall Street knickte nach einem anfänglichen Plus deutlich ein.

US-Staatsanleihen mit längeren Laufzeiten gaben im späten amerikanischen Handel stark nach (Zinsen steigen also). Die Rendite zehnjähriger Papiere stieg auf den höchsten Stand seit Anfang 2014. Gold fiel, der Dollar stieg. Das ist auch NICHT gut für Aktien!

FOMC-Protokoll mit gemischten Signalen

Die US-Notenbank hatte weitere Leitzinsanhebungen angekündigt: „Laut einer Mehrheit der Teilnehmer erhöht der stärkere wirtschaftliche Ausblick die Wahrscheinlichkeit für weitere graduelle Leitzinsanhebungen“, hieß es im FOMC-Protokoll vom 30. und 31. Januar.

Allerdings sollte dieser Ausblick eigentlich keine Überraschung mehr für den Markt sein. Immerhin geht der Markt selbst von vier (!) Zinsschritten in diesem Jahr aus, während die Notenbank selbst nur an drei glaubt. Verrückte Welt.

Des Weiteren wurde auch die Sorge einiger FOMC-Mitglieder kommuniziert, dass das Inflationsziel der Zentralbank verfehlt werden könnte. Was eigentlich GEGEN zu viele Zinsschritte in diesem Jahr spricht. Da hätten die Märkte eigentlich mehr draus machen können. Wollen die etwa (noch) nicht nach oben?

Kurserholung vorläufig an der 50-Tage-Linie gescheitert

Fakt ist damit: Die Kurserholung an der Wall Street ist damit „pünktlich“ an der 50-Tage-Linie (vorerst) gescheitert. Jetzt werden die Karten neue gemischt. Ich reche mit zwei bis vier „aufregenden“ Wochen. Die Volatilität wird dabei stark zunehmen.

Es sei denn, die Freitagshochs werden übersprungen. Dann hätten die Bullen wahrscheinlich schon gewonnen. Davon gehe ich aber momentan nicht aus. Die Börsen wählen gern den schmerzhaften Weg.

Dow Jones Tageschart: Das kann noch einmal ungemütlich werden!

http://stockcharts.com/c-sc/sc?s=%24INDU&p=60&yr=0&mn=1&dy=11&i=t12064836432&a=577595814&r=1519285366812

Beim Dow Jones besteht jetzt (wie bei vielen anderen Börsen) die Gefahr, dass die jüngsten Korrekturtiefs nochmals getestet und ggf. auch unterschritten werden. Die Nerven vieler Anleger dürften dann völlig blank liegen.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

 


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Über den Autor
Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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