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Infineon Aktie: Insiderkäufe: Das macht die Infineon-Aktie so reizvoll!

Eine Aktie, die zu den absoluten Top-Performern im deutschen Leitindex in diesem Jahr zählt, ist das Papier von Infineon. Seit Jahresbeginn legte die Aktie um mehr als 30% zu. Anfang Oktober markierte sie bei über 22 Euro ein neues 15-Jahreshoch.

Zuletzt befeuerten positive Analystenmeinungen immer wieder den Kurs. So hat etwa die US-Bank JPMorgan den Titel in ihrer jüngsten Kaufempfehlung mit „Übergewichten“ eingestuft. Auch Kepler Cheuvreux, UBS, Baader Bank und Berenberg rieten in ihren letzten Analysen zum „Kauf“ der Aktie.

Und auch die Unternehmensinsider selbst treten derzeit wieder verstärkt auf den Plan. So hat etwa Vorstandsmitglied Dominik Asam erst vergangene Woche, am 02. Oktober, zu Kursen nahe des aktuellen 15-Jahreshochs, nämlich zu 21,64 Euro, Infineon-Aktie im Wert von insgesamt rund 179.807 Euro erworben.

Was macht den Titel so reizvoll?

Seit Monaten schon wird der Chipkonzern aus dem bayrischen Neubiberg als heißer Übernahmekandidat gehandelt, da das Unternehmen zu den Hauptprofiteuren des anstehenden Siegeszugs von Elektroautos und dem Autonomen Fahren zählt.

So gab Infineon erst kürzlich bekannt, einen Großteil der Chips für das Model 3 von Tesla zu liefern. Darüber hinaus laufen auch Verhandlungen mit anderen Herstellern über Chiplieferungen für deren geplante Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge.

Der Infineon-Konzern entstand im Jahr 1999 durch die Ausgliederung des Halbleitergeschäfts der Siemens AG und den im darauffolgenden Jahr vollzogenen Börsengang. Das Unternehmen ist ein Anbieter für Halbleiter- und Systemlösungen mit Schwerpunkt auf den Themen Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit.

Die Geschäftsbereiche gliedern sich in Automotive, Industrial Power Control, Power Management & Multimarket sowie Chip Card & Security. Mit weltweit rund 36.300 Mitarbeitern erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2016 (per Ende September) einen Umsatz von 6,473 Mrd. Euro.

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Konsequente Ausrichtung des Geschäfts auf die Autoindustrie macht sich bezahlt

Gerade im Zusammenspiel von Batterie, Elektromotor und fahrstabilisierenden Systemen verfügt Infineon über tiefgreifendes Know-how, das weltweit gefragt ist. Das kann natürlich jederzeit auch große Player wie beispielsweise Intel auf den Plan rufen. Inzwischen trägt das Geschäft von Halbleitern für Elektro- und Hybridfahrzeuge über 40% zum Gesamtumsatz von Infineon bei.

Und die Elektromobilität bleibt auch künftig ein Wachstumstreiber. „Wir haben in diesem Bereich in neun Monaten fast doppelt so viel Neugeschäft für die kommenden fünf bis zehn Jahre gewinnen können wie im gesamten Geschäftsjahr 2016“, sagte Vorstandschef Reinhard Ploss anlässlich des letzten Zwischenberichts (per 30. Juni).

Nach Schätzungen des Marktforschers IHS sollen die weltweiten Umsätze mit Halbleitern für den Automobilsektor von 2016 bis 2021 im Schnitt pro Jahr um 7,5% wachsen.

Analyst Sebastian Sztabowicz von Kepler Cheuvreux erwartet solide Zahlen für das vierte Quartal. Zudem dürfte der Ausblick für das Geschäftsjahr 2017/2018, das jetzt begonnen hat, freundlich ausfallen, schätzt der Experte weiter. Die Bilanz für das im September abgeschlossene Geschäftsjahr wird Infineon am 19. November vorlegen.

 

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Über den Autor
170407 Invest Kathrin Dörfeld 72 04
Kathrin Dörfeld

Kathrin Dörfeld hat Germanistik und Angewandte sowie Englische Sprachwissenschaft an der Technischen Universität in Chemnitz studiert. Nach ihrem Studium wechselte sie in den Bereich Wirtschafts- und Börsenjournalismus.

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