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Technische Analyse, der Beginn einer Erklärung

von Tom Firley, Gastbeitrag aus der Geldanlage-Strategie

Immer wieder werde ich von meinen Lesern der Geldanlage-Strategie nach einer Erklärung zum „MACD” gefragt. Im Internet gibt es Hunderte von Erklärungen zu diesem Thema. Aber zumindest ich habe keine Darstellung gefunden, bei der ein Anfänger im Bereich der Technischen Analyse nicht schon beim ersten Satz geistig „aussteigt”.

Daher rolle ich dieses Thema einmal ganz einfach auf und merke bereits jetzt, dass ich durch Nutzung des Begriffs „Technische Analyse” schon die ersten Leser ebenso zum Aussteigen zwinge… zumindest die Leser, die noch nie etwas von diesem Thema gehört haben. Also fangen wir ganz von vorne an. Vorab: Ich wette mit Ihnen: Wenn Sie „dran” bleiben, haben Sie Ihr Börsen-Verständnis in Kürze um ein gutes Stück erweitert. Zunächst einmal:

Technische Analyse contra Chartanalyse

Die BegriffeTechnische Analyse und Chartanalyse werden in der Literatur gerne durcheinander gewürfelt. Die einen sagen, die Technische Analyse ist eine Unter-Disziplin der Chartanalyse, wieder andere behaupten das Gegenteil. Ich meine, die Bereiche Technische Analyse und Chartanalyse sind einfach gesondert zu behandeln. Einfach ausgedrückt:

Chartanalyse


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Bei der Chartanalyse dürfen Sie in den Chart „zeichnen”. Hier werden zunächst einmal Trends (aufwärts, abwärts, seitwärts) visualisiert. Das ist die einfachste Form der Charttechnik.

Chart

Wie Sie bereits in diesem ganz einfachen Chart auf Monatsbasis erkennen, lässt die Chartanalyse viel Spielraum für Interpretationen… Grün eingezeichnet sind Aufwärtstrends, rot Abwärtstrends und schwarz Seitwärtstrends.

Scharfen Beobachtern könnte jetzt auffallen: „Mensch, das war ja ganz klar, der aktuelle langfristige Aufwärtstrend wurde ja bereits im Dezember 2007 unterboten. Da hätte ich aussteigen müssen”. Nun, das ist nur die halbe Wahrheit, denn:

Schwarz eingekreist habe ich die Phasen, in denen ein vorherrschender Trend zwar formal gebrochen wurde, kurze Zeit später aber wieder in dieselbe Richtung weiterlief. Der aktuell eigentliche wichtige Trendbruch fand im – wie in der Geldanlage-Strategie öfter erwähnten – Bereich der 7.500 Punkte (rot eingekreist) im Dax statt.

Sie sehen: Neben den Trends ist es genauso wichtig „Unterstützungen und Widerstände” zu erkennen und einzuzeichnen.

Fortgeschrittene erkennen dann auch noch Dreiecke, Wimpel, Schulter-Kopf-Schulter-Formationen (kurz S-K-S), Doppel-Tops, Dreifach-Tiefs und so weiter. Das Problemchen:

Je nach Professionalität des Darstellenden können dabei vollkommen verschiedene Interpretationen für ein und denselben Chart entstehen. Dabei müssen die unterschiedlichen Interpretationen nicht grundsätzlich falsch sein, nur manche (im Internet sehr viele…) Chart-Artisten interpretieren in die Charts wesentlich mehr hinein, als eigentlich notwendig bzw. „gestattet” ist. Vor einigen Jahren habe ich mich noch darüber geärgert, welch charttechnischer Humbug oft und besonders im Internet verbreitet wird, aber das ist nun mal die Schmach des World Wild Web…

Hier geht es weiter mit dem Thema „Technische Analyse“.

Viel Erfolg an der Börse

Ihr

Tom Firley

Übrigens: Auf meiner neuen Internet-Seite können Sie gleich unter dem jeweiligen Beitrag Kommentare abgeben oder auch Fragen stellen. Klicken Sie hier: Geldanlage-Strategie

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