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OPEC-Ölförderkürzung: Ölpreis jetzt mit neuer Rally?

Das wichtigste Marktereignis des gestrigen Tages war zweifellos der zweite Aufguss einer Ölfördermengenkürzung durch die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC). Eigentlich hatte sich die Organisation ja bereits im September auf die gestern beschlossene (niedrigeren) Fördermenge geeinigt.

Aber sie hatte es seinerzeit nicht fertiggebracht, ihren einzelnen Mitgliedsländern genaue Obergrenzen für die tägliche Förderung zuzuweisen und diese auch zu kontrollieren. Der Effekt: Die Ölförderung wurde nicht gesenkt, sondern um 300.000 Barrel pro Tag ausgeweitet.

Diesen Schnitzer wollte man gestern vermeiden – und es hat geklappt. Erstmals seit dem Jahr 2008 will die OPEC nun ihre Ölproduktion drosseln, und dies auch überwachen. Die Tagesfördermenge soll vom 01. Januar 2017 an für ein halbes Jahr um 1,2 Mio. Barrel auf 32,5 Mio. Barrel gesenkt werden.

Auch Nicht-OPEC-Länder sitzen jetzt mit im Boot

Ganz wichtig: Auch große Nicht-OPEC-Mitglieder wie Russland werden ebenfalls mit im Boot sitzen. Ihre tägliche Fördermenge soll zusätzlich um 600.000 Barrel sinken. Ohne diese Länder hätte eine Fördermengenbegrenzung keinen Sinn. Denn gerade für die Nicht-OPEC-Länder wäre es dann verlockend, den Ölhahn wieder aufzudrehen, um von den vorübergehend höheren Preisen zu profitieren.

Die Ölpreise sind gestern stark angestiegen, nachdem es bereits am Morgen Gerüchte über eine mögliche Einigung gab. Lohnt es jetzt noch, auf den (wieder mal) fahrenden Zug aufzuspringen? Vielleicht. Aber wahrscheinlich ist momentan gerade nicht der passende Moment dafür. Beim Ölpreis setzen größere Rückschläge ausgerechnet immer dann ein, als neue Jahreshochs erreicht wurden. Der Ölpreis steht kurz davor, neue Jahreshochs zu erreichen.

Brent Öl Tageschart

Grafische Darstellung der Ölpreisentwicklung

Ölaktien mit neuem 52-Wochen-Hoch, Erschöpfung naht

Diese haben Ölaktien bereits erreicht. Gestern sprang der Energie-Aktien-Sektor im S&P 500 um 5 Prozent nach oben und erreichte ein frisches 52-Wochen-Hoch. Was dazu führte, dass eine eigentliche beginnende Konsolidierung im diesem Index durch die restlichen, schwächeren Sektoren nicht zu einem Index-Minus führte.

Dennoch dürfte der Energiesektor in Kürze temporär erschöpft sein. Große Sprünge auf frische Hochs nach einer bereits längeren Rally führten in der Vergangenheit meist dazu, dass die Hochs nicht gehalten werden konnten. Nur in einem Drittel aller Fälle sind einen Monat danach noch weiter Gewinne zu verbuchen gewesen.

Schauen Sie sich besser unbeliebte Sektoren an

Es dürfte sich daher lohnen, mit dem Einstieg in diesen derzeit äußerst beliebten Sektor noch etwas abzuwarten. Ich würde mir stattdessen andere, derzeit äußerst unbeliebte Sektoren (wie etwa Edelmetalle) genauer anschauen.

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Über den Autor
Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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