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Lohnt sich die Rohstoffpreis-Rallye noch?

Die Rallye der Rohstoffpreise gewinnt immer weiter an Fahrt. Dafür gibt es 4 gute Gründe, die ich Ihnen im Folgenden erläutern werde und die langfristig für eine Fortsetzung der Rallye sprechen. Kurzfristig hat sich aber Korrekturpotenzial aufgebaut, welches einen perfekten Kaufzeitpunkt markieren wird.

+157%: DAS nenne ich eine massive Rallye

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Quelle: stockcharts.com

Die Rohstoffpreise haben seit dem Corona-Tief vom April 2020 eine fulminante Rallye aufs Parkett gelegt. Kurzfristig weisen sowohl der MACD, als auch der RSI auf einen zwischenzeitlich überkauften Zustand hin. Perfekt für eine kleine Zwischenkorrektur, die dann wieder günstige Einstiegsmöglichkeiten aufweisen wird.

Deshalb geht die Rohstoffpreisrallye, nach einer gesunden Zwischenkorrektur, auch in 2022 und den kommenden Jahren weiter

  1. Die Inflation ist bedenklich hoch

Die Notenbanken dieser Welt haben mit ihrer Zinspolitik, die Entwicklung der weltweit steigenden Inflation mit angeheizt. Das war schon im Vorfeld abzusehen, ich hatte Sie bereits vor 1 Jahr vor einem massiven Anstieg der Inflation gewarnt. Die Zinskurve hatte dies bereits im Vorfeld angedeutet und schon damals die Inflationserwartungen hochgesetzt. Und die Inflation wird länger hoch bleiben, als es die Notenbanken gerne hätten. Damit schwindet nicht nur das Vertrauen in die globalen Währungen und die Finanzkraft der Staaten generell. Das unterstützt die Rohstoffpreise langfristig massiv.

In EUROpa ist die Inflation so hoch wie nie zuvor

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Quelle: tradingeconomics.com

Nicht nur in der Eurozone ist die Inflation auf ein extrem hohes Level gestiegen. Das gleiche gilt auch für die USA und andere Staaten.

  1. Konjunkturprogramme verstärken die Nachfrage

Weltweit versuchen nicht nur die Notenbanken, sondern auch die Regierungen die globale Wirtschaft vor dem Kollaps zu bewahren. Zu diesem Zweck werden Billionen US-Dollar weltweit in die unterschiedlichsten Konjunkturprogramme verschoben. Ob Infrastrukturprojekte, der Aufbau alternativer Energien oder sonstiges, allen ist eines gemeinsam: Der Bedarf an Rohstoffen steigt massiv.

  1. Globale Lieferkettenverzögerungen führen zu Angebotsproblemen

Nach wie vor sehen wir globale Lieferengpässe. Gerade China nimmt die Corona-Pandemie nach wie vor überaus ernst und verhängt selbst bei wenigen Fällen längere Lockdowns für ganze Städte. Und China ist für den Welthandel essentiell. Doch Corona ist nicht der einzige Grund, weshalb es weltweit zu Materialengpässen kommt. Hinzu kommen auch Transportprobleme durch Containermängel und fehlende Frachtkapazitäten, was vor allem auf mangelnde Investitionen im Schifftransportsektor zurückzuführen ist.

  1. Der Rohstoffzyklus hat Bestand

Trotz der Erholung bieten die Rohstoffpreise noch immer ein extrem günstiges Niveau im Vergleich zu den Aktien. Aktien sind also entsprechend massiv teuer im Vergleich zu den Rohstoffen. Entsprechend haben die Rohstoffpreise noch eine starke Erholungsrallye vor sich.

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Quelle: stockcharts.com

Die Erholung von der günstigsten Ausgangslage aller Zeiten hat erst begonnen. Noch immer sind Rohstoffe im Vergleich zu Aktien spottbillig.

Fazit: Der Rohstoff-Superzyklus hat begonnen

Viele Industriemetalle sind mehr als bereit für weitere starke Gewinne, aber auch bestimmte Agrarrohstoffe. Gold und Silber bleiben meine Absicherungsfavoriten.

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Über den Autor
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Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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