+++ GRATIS Online-Webinar: Energie-Unabhängigkeitsgipfel - bis zu +6.011 % Gewinn mit nur DREI Unternehmen | 10.10., 18 Uhr +++

Inflation und Zinsen werden Rohstoffpreise weiter antreiben

Inhaltsverzeichnis

Die Rohstoffpreise haben seit Januar 2021 um +85% zugelegt – sogar um mehr als 110% in der Spitze. Der langfristige Aufwärtstrend ist also auch in 2022 intakt. Die aktuelle Konsolidierung dient der Marktbereinigung und unterstützt den langfristigen Aufwärtstrend. Dafür sprechen vor allem 2 Gründe:

+85%: Die Rohstoffpreise befinden sich in einer Top-Rallye

Quelle: stockcharts.com

Die Rohstoffpreise haben seit Anfang 2021 eine fulminante Rallye aufs Parkett gelegt. Die Erholung von der Zwischenkorrektur seit Anfang Dezember bestätigt den übergeordneten Aufwärtstrend. Die aktuelle Konsolidierung spült nun das spekulative Kapital hinaus und normalisiert den überkauften Zustand.

Deshalb geht die Rohstoffpreisrallye in 2022 weiter

  1. Die Inflationsentwicklung ist gefährlich

Ich mache mir nur wenige Sorgen darum, dass Russland Europa im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen den Öl- und Gashahn abdrehen könnte. Oder den USA den Uran-Hahn. Oder China den generellen Rohstoff-Hahn. Zu abhängig ist Russland von den Einnahmen und die Abnehmer von den Rohstoffen.

Aber der Krieg, den Russland so eingleisig gegen die Ukraine führt, hat bereits Auswirkungen auf die Getreideimporte Russlands und der Ukraine. Und auf das Stahlangebot der Ukraine. Diese Angebotsverknappung auf den globalen Getreide- und Stahlmärkten sehen wir bereits in steigenden Preisen. Hinzu kommen die Angstprämien in den Öl- und Gaspreisen, welche diese Märkte, trotz der aktuellen Zwischenkorrektur, noch länger begleiten werden.

Die Folge davon: Steigende Inflationserwartungen, steigende Erzeugerpreise, steigende Verbraucherpreise.

Sagen Sie «Hallo» zur Inflation in Europa….

Quelle: tradingeconomics.com

Diese ist gekommen, um zu bleiben.

… und «Hi» zur Inflation in den USA

Quelle: tradingeconomics.com

Auch diese verzieht sich nicht so schnell wieder.

Und das führt uns zum Problem Nummer 2.

  1. Die Zinsentwicklung ist ebenfalls gefährlich

Eigentlich sollten die Notenbanken, angesichts der haarsträubenden Inflationsentwicklung, an der Zinsschraube drehen. Doch leider sind die Notenbanken bereits am Anschlag. Ungünstig zeigt sich in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung der Refinanzierungszinsen der Staaten.

Hier am Beispiel der USA:

Quelle: stockcharts.com

Die Notenbanken dieser Welt werden die Zinsen, vor allem die Realzinsen, auch weiterhin auf Null oder sogar unter Null (also negativ) halten und damit die Auswirkungen von Krieg und Konjunkturprogrammen der Staaten querfinanzieren. Von Nichts kommen schließlich weder Spritpreisvergünstigungen in Deutschland, noch die Bekämpfung der Auswirkungen steigender Arbeitslosigkeit in den USA.

Damit schwindet nicht nur das Vertrauen in die globalen Währungen und die Finanzkraft der Staaten generell, sondern steigen auch die Inflationserwartungen weiter. Das alles sollte die Rohstoffpreise auch langfristig weiter massiv unterstützen.