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So manipuliert das Banken-Syndikat den Goldpreis

Ich beschäftige mich schon lange mit der Manipulation an den Edelmetallmärkten. Als Erster überhaupt habe ich 2002 einen durchschnittlichen Intraday-Chart zur Untersuchung der Goldpreismanipulation erzeugt.

Und später verfasste ich mein Buch „Geheime Goldpolitik“. Dieses ist als eines der wenigen deutschsprachigen Wirtschaftsbücher auch ins Englische übersetzt worden. Und zwar unter dem Titel „The Gold Cartel“.

Werfen Sie einen Blick auf die 2013 nochmals aktualisierte Version des damaligen Charts.

Goldpreis_Manipulation (002)

Hier sehen Sie den typischen Intraday-Verlauf des Goldpreises vom August 1993 bis 2013. Der Chart ist aus mehreren Millionen Einzelkursen erstellt. Das garantiert eine hohe statistische Aussagekraft.

Wie Sie sehen, fiel der Goldpreis typischerweise zu den beiden Referenzkursen, dem Vormittagsfixing („AM Fixing“) und dem Nachmittagsfixing („PM Fixing“). Die systematische Manipulation beginnt bereits 1993.

Die Fixing-Manipulation wurde inzwischen eingestellt – nicht zuletzt wegen meiner Arbeit. Außerdem musste die Deutsche Bank 2016 einen rechtlichen Vergleich in zweistelliger Millionenhöhe bezahlen.

Eben weil sie auf frischer Tat bei der Manipulation der Goldpreise erwischt wurde.

Warum erzähle ich Ihnen das dann alles?

Die Manipulation der Zentralbanken läuft ungehemmt weiter

2012 flog auf, dass Großbanken systematisch den Referenzzinssatz „Libor“ manipuliert haben. Damals gab es Gerüchte, dass die Privatbanken den Libor in Absprache mit der englischen Notenbank manipuliert hätten.

Das bestätigt sich jetzt. Denn der britischen BBC wurden anonyme Tonbandaufnahmen zugespielt. Diese beweisen, dass die Bank von England die Privatbanken dazu gedrängt hat, die Leitzinssätze zu drücken.

Zentralbanken haben auch beim Goldpreis die Finger im Spiel

Ich predige bereits seit Jahren, dass auch der Goldpreis von einem Syndikat aus Privatbanken und Zentralbanken manipuliert wird. Das sieht übrigens auch das Gold Anti-Trust Action Committee (GATA) so.

Die Manipulation durch private Banken ist bereits bewiesen. Einige Beobachter behaupten aber immer noch, dass die Zentralbanken dabei nicht die Finger im Spiel hätten.

Das anonyme BBC-Tonband zeigt deutlich, dass ein Syndikat aus Privatbanken und Zentralbanken den Libor manipuliert hat. Auch beim Goldpreis werden die Zentralbanken nicht außen vor bleiben!

Gold wird trotz Manipulation weiter steigen

Die Zentralbanken HASSEN Gold – zumindest wenn es in den Händen von Privatleuten ist (die Zentralbanken selber bunkern tonnenweise Gold). Denn im Gegensatz zu Papiergeld ist Gold nicht beliebig vermehrbar.

Deshalb begannen die Banken 1993 damit, den Goldpreis systematisch nach unten zu drücken. So erscheint Gold weniger attraktiv — und die Masse der Anleger bleibt weiterhin dem Papiergeld treu.

Sie können aber davon ausgehen, dass der Goldpreis trotzdem weiterhin steigen wird. Er steigt ja schon seit 2001 — und das obwohl die Banken in dieser Zeit immer wieder den Preis nach unten drücken.

Zuletzt erlebt haben Sie das zum Beispiel beim Brexit, als Gold kurzzeitig einbrach. So wollen die Zentralbanken Panikkäufe verhindern. Die Anleger sollen ihr Geld lieber im Bankensystem lassen.

Dennoch wird der Preis weiter steigen. Denn auch die Zentralbanken können nicht die Gesetze von Angebot und Nachfrage außer Kauf setzen.

Dass die Banken überhaupt den Goldpreis manipulieren, sollte Ihnen ein Indiz sein, wie schlecht es um unser Finanzsystem steht!

Denn in einem „gesunden“ System müssten die Banker Gold überhaupt nicht fürchten. Gold wird für viele Anleger erst dann attraktiv, wenn das System ins Wanken gerät.

Ich rate Ihnen daher weiterhin dazu, auf Gold zu setzen.

 


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