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Goldpreis profitiert von unzähligen Unsicherheiten

Der Goldpreis erreichte in der vergangenen Woche zunächst am Dienstag ein Hoch bei fast 1.220 US-Dollar, gab dann zum Ende der Woche allerdings unter Gewinnmitnahmen wieder etwas ab.

Preisunterstützend wirkte unter anderem ein schwächerer US-Dollar, auch aufgrund von Kommentaren des neuen US-Präsidentin Trump, der geäußert hatte, er halte den US-Dollar für zu stark.

Auch die Tatsache, dass sich die Brexit-Verhandlungen wohl noch eine ganze Weile hinziehen werden (UK-Premierministerin May hatte letzte Woche grob ihre Verhandlungsposition bekannt gegeben, die aber wohl kaum von der EU akzeptiert werden dürfte, da May offenbar weiterhin die Vorzüge des gemeinsamen Binnenmarktes nutzen, aber nichts dafür leisten will) bot dem Goldpreis Unterstützung.

Ebenso wie EZB-Präsident Mario Draghi, der nach der letzten EZB-Sitzung vergangene Woche deutlich machte, dass die EZB von einem Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik noch weit entfernt ist.

Gold handelt aktuell bei 1.210 US-Dollar pro Unze.

Gold in USD/Unze in der letzten Woche

Quelle: stockcharts.com

Ausblick

Angesichts der vielen politischen Unsicherheiten, von den USA bis nach Europa, sowie der weltweit vorherrschen ultralockeren Geldpolitik der meisten Notenbanken dürfte der Goldpreis auch weiterhin Unterstützung erhalten. Hinzu kommt auch Unterstützung von fundamentaler Seite. So verzeichnen die Gold-ETFs weiterhin Rekordzuflüsse, vor allem in Deutschland, UK und China.

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Über den Autor Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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