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Goldpreis: Eurokrise kehrt zurück

Der Goldpreis gab im Wochenvergleich in der vergangenen Woche weiter ab, wobei sich die Abwärtsdynamik deutlich abgeschwächt hat und der Goldpreis zwischenzeitliche Erholungstendenzen aufwies.

Weiterhin belastet ein starker US-Dollar nach der US-Präsidentschaftswahl aus welcher Donald Trump als Sieger hervorgegangen ist den Goldpreis. Verkaufsdruck gab es auch von Seiten einiger größerer Spekulanten. So hat der Milliardär Stan Druckenmiller nach eigenen Aussagen seine gesamte Goldposition veräußert, worauf Anschlussverkäufe und sicherlich einige Gewinnmitnahmen folgten.

Auch die Veröffentlichung positiver Konjunkturdaten in den USA trug zum Druck auf den Goldpreis bei, erhöhen diese doch die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung durch die FED im Dezember.

Gold handelt aktuell bei 1.207,40 US-Dollar pro Unze.

Goldpreis in USD/Unze in der letzten Woche

Quelle: stockcharts.com

Ausblick

Die Dynamik der Abwärtsbewegung im Goldpreis lässt bereits nach, was darauf schließen lässt das langsam die Gewinnmitnahmen ein Ende finden. Angesichts der bevorstehenden Tax-Loss-Selling-Saison bei der vor allem US-amerikanische Anleger noch vor Jahresende aus steuerlichen Gründen Gewinne und Verluste realisieren und der hohen Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung durch die US-Notenbank im Dezember, dürfte der Goldpreis vorerst etwas gedämpft bleiben.

Hernach allerdings sollte der deutliche Anstieg der Unsicherheit mit dem kommenden US-Präsidenten Trump dem Goldpreis wieder stärkere Unterstützung bieten, ebenso wie die wieder aufflammende Problematik in der Eurozone (je nach Ausgang des italienischen Referendums könnte auch schon vorher von dieser Seite massives Unterstützungspotenzial für den Goldpreis kommen).

 


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Über den Autor
Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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