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Gold Analyse: Seit gestern zurück im Bullenmarkt!

Jackson Hole mag in diesem Jahr für die Aktienmärkte ein Non-Event gewesen sein. Für den Goldpreis war es jedoch der Befreiungsschlag. Gestern ist dieser nämlich nach oben über die Schallmauer bei 1300 Dollar ausgebrochen.

Damit wurde ein mittelfristiges Kaufsignal mit Zielen bei (zunächst) 1375 und 1480 Dollar ausgelöst. Gold ist nach dem Fehlaubruch zur Unterseite vom Juli nun wieder zurück im Bullenmarkt!

Gold (in US-Dollar) Tageschart: Seit gestern zurück im Bullenmarkt!

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Fundamentaldaten und Charttechnik stützen Goldpreisrally

Von der fundamentalen Seite passt Jackson Hole zu einer Goldpreisrally, da die wenigen Äußerungen von Yellen und Draghi zur Geldpolitik vom Markt als „dovish“ gewertet werden. Die Courage für eine Straffung der Geldpolitik fehlt. Gut für die Hartwährung Gold.

Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass Janet Yellen durch einen Mann aus dem Lager Trumps ersetzt wird. Eine Entwicklung, die ich bereits zu Jahresbeginn in meinem Goldreport prognostiziert hatte. Trump befürwortet bekanntlich eine anhaltend lockere Geldpolitik.

Nicht zuletzt passt die Saisonalität zu einer Goldpreisrally. Hier haben wir bis Jahresende Rückenwind zu erwarten. Auch charttechnisch sieht das Ganze derzeit sehr vielversprechend aus. Das Kursgeschehen im 1. Halbjahr sah eigentlich nach einer bärischen Konsolidierung im Abwärtstrend aus.

Samt regelkonformem Ausbruch nach unten im Juli. Das hätte für den Goldpreis richtig böse enden können. Doch der Konter folgte direkt auf dem Fuß.

Die im Juli entstandene Bärenfalle führte zu einer Shorteindeckungsrally bis an den entscheidenden Widerstand bei 1300 Dollar. Dort hielt sich der Goldpreis erstaunlich lange und stabil.

Nächste Kursziele bei 1375 und 1480 Dollar

Wenn eine bärische Formation (violett im Chart) wie jetzt regelwidrig zur Oberseite gebrochen wird, sorgt das für große Konfusion im Markt. Damit ist ein starkes Kaufsignal entstanden. Die nächsten Kursziele liegen bei 1375 und 1480 Dollar.

Einziges Problem: Die Stimmung der Trader (Sentiment). Wenn alle jetzt schon wieder auf den fahrenden Zug aufgesprungen sind, wird nichts aus der Rally. Die entsprechenden Indikatoren sind aber noch nicht überhitzt.

Zusätzlicher Rückenwind kommt aktuell von der Nachrichtenseite. Heute früh hat Nordkorea offenbar erneut eine ballistische Rakete gestartet, die dieses Mal erstmals ohne jede Ankündigung über Japan flog. Damit zündet das kommunistische Regime eine neue Eskalationsstufe.

Die Konsequenzen dürften ziemlich ernst sein. Für Korea insgesamt. Gold gewinnt in dieser Krisensituation. Alles andere fällt.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

 


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Über den Autor
Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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