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Gold: Ignorieren Sie kurzfristige Schwankungen

Als vor wenigen Tagen die US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht wurden, kam es zu einem plötzlichen panischen Ausverkauf beim Gold.

Trotz Inflation Run auf Papiergeld?

Man sollte meinen, dass die Anleger durch die jüngsten verheerenden Inflationsdaten eine mindestens mittelfristig andauernde, starke Liebe zum Gold entwickelt haben sollten. Aber ach! Diese Gefühle scheinen nicht echt gewesen zu sein. Sie trauern lieber ihrer vertrauten, aber auf lange Sicht zerstörerischen Beziehung zu schlampigem Papiergeld nach.

Jedenfalls ist mir die plötzliche Umschichtung von Gold in Papiergeld) nichts anders sind Gold-Verkäufe) ein Rätsel. Am Ende sind kurzfristige Reaktionen des Marktes aber sowieso nur selten rational. Was uns zu einer wichtigen Überlegung führt:

Ignorieren Sie kurzfristige Schwankungen beim Gold!

Ich persönlich nutze solche Dämlichkeiten kopfloser Anleger gerne, um meine langfristig angelegten, physischen Gold-Bestände weiter auszubauen. Denn Gold ist nach wie vor ein sehr guter Schutz gegen die immer weiter ausufernde Inflation. Daran ändern auch kurzfristige Schwankungen nichts.

Der Goldpreis orientiert sich mittel- und langfristig am Realzins, wie ich Ihnen den Lesern in den Ausgaben meines Börsendienstes Voigts Global Profits immer wieder zeige. Und mit einer weiter anziehenden Inflation und untätigen oder bestenfalls trägen Notenbanken bleibt das Umfeld für Gold ideal, da der Realzins weiterhin fällt. Doch jetzt wird es auch für die kurzfristig orientierten Trader bald wieder spannend.

Denn das konsequente Warten auf ein gutes technisches Kauf-Signal könnte sich gelohnt haben. Der Goldpreis hat in der zurückliegenden Woche jedenfalls ein gutes Fundament dafür geliefert. Mit etwas Konsequenz sehen wir in den kommenden Wochen den Abschluss eines großen Bodenmusters samt anschließender, massiver Goldpreis-Rally!

Gold – endlich ein Signal!

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Quelle: stockcharts.com

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Über den Autor
170407 Invest Voigt 72 04
Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen. Seit Februar 2009 obliegt ihm die Chefredaktion für den überaus erfolgreichen Börsenbrief DAX Profits.

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