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Die Rezession droht: Sichern Sie sich ab mit Gold

Inhaltsverzeichnis

Der Deutsche Bank Chef warnt vor einer Rezession, im Falle eines Importstopps von russischem Öl und Gas. Russland dürfte in diesem Jahr sowieso in eine tiefe Rezession schlittern. China befindet sich nach wie vor im großflächigen Corona-Lockdown. Aber was ist mit den USA?

Inverse Zinskurve signalisiert Rezession in den USA

Aus den USA mehren sich beunruhigende Anzeichen: Die Zinskurve von US-Staatsanleihen hat sich abgeflacht, wobei sich Teile davon umkehren.

Typischerweise zeigt die Kurve nach oben. Denn Anleger erwarten eine höhere Entschädigung dafür, dass sie das Risiko einer steigenden Inflation eingehen. Diese verringert nämlich die erwartete Rendite bei Anleihen mit längerer Laufzeit. Das bedeutet, dass eine Anleihe mit einer Laufzeit von 10 Jahren in der Regel mehr abwirft, als eine Anleihe mit einer Laufzeit von nur 2 Jahren.

Eine steile Kurve, wobei also die Zinsen für längerfristige Anleihen höher sind, als diese für kurzfristige Anleihen, signalisiert folglich typischerweise Erwartungen an eine stärkere wirtschaftliche Aktivität, eine steigende Inflation und schließlich höhere Zinssätze.

Das Gegenteil davon ist eine sich abflachende Kurve, oder wie man auch sagt: eine inverse Zinskurve. Hier erwarten die Anleger kurzfristig Zinserhöhungen und haben – was noch viel wichtiger ist – das Vertrauen in die Wachstumsaussichten der Wirtschaft verloren.

Aktuell haben wir es wieder mit einer solchen sich abflachenden und teilweise inversen Zinskurve in den US-Staatsanleihen zu tun. Das Schlimme: eine solche Kurvenstruktur deutet auf eine Rezession hin.

Tatsächlich hat sich die Kurve vor jeder Rezession seit 1955 umgekehrt, wobei jeweils eine Rezession mit einer Dauer zwischen sechs und 24 Monaten folgte.

Zinskurven-Spreads seit Januar 2021: Hinten geht es ganz schön runter

Quelle: mishtalk.com

In dieser Grafik sehen Sie die Entwicklung der Zinskurven-Spreads, also der Unterschiede zwischen den Zinsentwicklungen verschiedener Anleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten. Wie Sie erkennen können, ist die Differenz zwischen US-Staatsanleihen mit 10-jähriger Laufzeit und solchen mit 2-jähriger Laufzeit besonders aussagekräftig (obere, dunkelblaue Linie). Sie sehen, wie die Kurve deutlich abflacht und schließlich bedeutsam nach unten abknickt: eine inverse Zinskurve.

Das letzte Mal, dass sich die Zinskurve der 2- und 10-jährigen Anleihen umkehrte, war 2019. Im folgenden Jahr gerieten die Vereinigten Staaten in eine Rezession – allerdings eine, die durch die globale Pandemie verursacht wurde.

Krieg, steigende Inflation und eine baldige Rezession

Es herrscht wieder Krieg in Europa. Weltweit steigt die Inflation. Und die US-Notenbank Fed ist versucht, mithilfe eines aggressiven Zinserhöhungsplans, die Inflation von ihren 40-Jahres-Höchstständen abzusenken.

Kein Wunder, dass die Erwartungen hinsichtlich einer baldigen Rezession noch in diesem Jahr deutlich ansteigen und sich bereits in der Zinskurve widerspiegeln. Doch wenn die Zinskurve bereits agiert, dann ist das Kind in der Regel schon in den Brunnen gefallen. Denn die Form der Renditekurve ist eine Schlüsselkennzahl, die Anleger beobachten, da sie sich auf andere Vermögenspreise, sowie die Renditen der Banken auswirkt und ein Indikator dafür ist, wie sich die Wirtschaft entwickeln wird.

Mit anderen Worten: die Zeiten sind derzeit alles andere als rosig, eine Rezession liegt in der Luft.

Dagegen müssen Sie sich absichern: Mit Gold!!

Gold ist Ihre Absicherung gegen die Rezession

Quelle: stockcharts.com

Ich habe hier in den langfristigen Goldchart in blau die letzten US-Rezessionen eingezeichnet. Wie Sie erkennen können, korrigiert der Goldpreis am Anfang einer Rezession zunächst, bevor er sich in neue Höhen schwingt. Das ist im vergangenen Jahr bereits geschehen. Angesichts der Tatsache, dass die Pandemie-Rezession nicht natürlich, sondern künstlich mit ungeheuren Finanzmitteln beseitigt wurde, ist davon auszugehen, dass eine erneute Rezession schlicht und ergreifend die tatsächlichen strukturellen Probleme der US-Wirtschaft offen legen und dann im Grunde einfach nur eine Fortsetzung der Pandemie-Rezession sein wird.

Das wird den Goldpreis nach der Korrektur des vergangenen Jahres in neue Höhen treiben.