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Der Weg des Silbers in 2023: Nach oben

Inhaltsverzeichnis

Kennen Sie noch Silber? Das ist dieses phantastische Metall, welches total vielversprechend aussieht. Sie wissen schon, dieses Metall, das in den letzten 2 Jahren viel zu wenig Aufmerksamkeit erhalten hat, aber aufgrund seines Volatilitätsprofils und der fundamentalen Ausgangslage des Marktes in diesem Jahr sogar stärker steigen dürfte als sein großer Bruder Gold. Das ist der Silberpreis im langfristigen Rückblick

Quelle: www.aktienscreener.comDer Beginn der Rezession, die Angst und die Zinssenkungen der US-Notenbank sind im Silberpreis bereits überwunden. Wenn die Weltwirtschaft nicht noch schlimmer abschmiert, also sowieso schon erwartet (also China sich in den nächsten Monaten von der Corona-Öffnung erholt), dürfte Silber in diesem Jahr zu den großen Gewinnern zählen.

Silber: Defizit und hohe Nachfrage

Laut dem Analyseinstitut Metals Focus ist die weltweite Silbernachfrage um 16 % auf 1,2 Milliarden Unzen (Stand Mitte November) gestiegen. Und der Silbermarkt ist und bleibt angespannt, wobei das Silver Institute und Metals Focus angeben, dass der physische Silbermarkt (ohne ETFs) in 2022 bereits das bedeutendste Angebotsdefizit seit Jahrzehnten aufwies.

Dies wird auf 194 Millionen Unzen geschätzt, was bedeutet, dass die Nachfrage um 20% über dem Angebot lag.

So lag die Silbernachfrage im vergangenen Jahr auf einem Rekordniveau, wobei der Hauptteil auf die industrielle Nachfrage zurückzuführen ist, die einen Rekordwert von 539 Millionen Unzen erreicht haben dürfte.

Schuld daran ist auch Putin und sein unsäglicher Angriffskrieg auf die Ukraine. Denn das Thema Energiesicherheit ist zu einem der Hauptthemen des vergangenen Jahres geworden, mit der Folge des Ausbaus der Alternativen. Dabei kommt Silber als einer der wichtigsten Rohstoffe für die Herstellung von Solarmodulen ins Spiel. Hinzu kommt die steigende Nachfrage aus dem  Automobilsektor, insbesondere bei Elektrofahrzeugen.  

Auch die physische Nachfrage nach Silber seitens der Privatanlegern war im vergangenen Jahr hoch. Die Nachfrage nach Schmuck und Silberwaren um 29 % auf einen neuen Rekordwert bei 235 Millionen Unzen und die Nachfrage nach Silberwaren wuchs um 72 % auf 73 Millionen Unzen.

Die Investmentnachfrage nach Barren und Münzen stieg um 18 % auf 329 Millionen Unzen –  dies bedeutet ebenfalls ein Rekordhoch.

Wenn die ETFs kommen, gibt es kein Halten mehr

Einzig die ETF-Anleger haben Silber im vergangenen Jahr vernachlässigt. Warum? Wenn man sich die Wunden aus den Verlusten in den Standardaktienmärkten lecken muss und die Fed gleichzeitig die Zinsen hochnimmt, was Kredite verteuert, braucht es erst einmal, ein wenig Zeit, bis sich die Anleger wieder einem neuen lukrativen Thema annehmen.

Die Zeit dürfte bald da sein, denn das Silber in den Tresoren der großen Banken für deren Anlageprodukte wird immer weniger, weil es von der Industrie aufgesaugt wird. Dieser Entwicklung werden die Anleger nicht ewig tatenlos zusehen.

Die Silber-ETF-Bestände sind in 2022 deutlich gesunken – das wird nicht lange so bleiben

Quelle: Silver Institute

Wie lange sehen die Anleger noch tatenlos zu, wie ihr Silber immer weniger wird?

Fazit: Silber in 2023 – Top-Anlage

Der Ausblick für Silber in diesem Jahr ist ausgezeichnet. Wenn Sie alle fundamentalen Faktoren (Die wachsende Industrienachfrage, getrieben durch Elektrofahrzeuge, die 5G-Technologie und den staatlich unterstützen Ausbau grüner Energieformen wie der Photovoltaik . Ebenso sollte die  physische Investmentnachfrage nach Münzen und Barren, aus Angst vor der hohen Inflation weiter steigen.) mit einbeziehen und sich dann die Frage stellen, was passiert, wenn die Anleger als große nachfragende Masse erneut hinzustoßen, dann wissen Sie wohin es den Silberpreis in diesem Jahr treiben wird: nach oben.