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Polen: Besser als Russland!

In meiner Mini-Serie über Polen hier im Profit Radar hatte ich Ihnen von einer Studie über die Wirtschaftsentwicklung Polens erzählt, die in der polnischen Finanzszene im März für Aufsehen sorgte (sie schaffte es aufgrund ihrer sehr gewagten Aussage sogar in die allgemeine Presse).

Die Studie prognostiziert, dass die polnische Volkswirtschaft in 2050 Deutschland überholen würde. Das ist natürlich eine sehr, sehr gewagte These. Und so weit sind wir noch lange nicht. Allein aufgrund des Bevölkerungs-Unterschiedes, Deutschland ist doppelt so groß wie Polen, halte ich so eine These für irreal.

Aber die Studie zeigt: In Polen passiert eine Menge. Und die Masse der Anleger in Deutschland macht mal wieder einen Fehler, wenn sie Polen ignoriert.

Das wird Ihnen als Taipan-Leser nicht passieren. Denn in der neuen Taipan-Ausgabe stelle ich Ihnen einen Wert aus Polen vor, der es in sich hat. Dazu später mehr.

Zuerst zurück zu der Studie. Welchem Punkt aus der Studie ich absolut zustimme ist, dass die polnische Volkswirtschaft in den kommenden Jahren wesentlich starker wachsen wird als die deutsche Wirtschaft oder die Wirtschaft der Euro-Zone.

Das Wirtschaftswachstum von Polen liegt für 2015 bei 3,5% – mehr als doppelt so hoch wie das erwartete Wachstum der Euro-Zone (1,5%).

Ich rechne für die kommenden Jahre in Polen mit einem BIP-Wachstum zwischen 3,0% bis 3,5% pro Jahr. Damit wächst Polen so schnell wie kein anderes großes europäisches Land (definiert als ein Land mit einer Bevölkerung von mindestens 30 Mio. Menschen). Dadurch wird sich in der Tat die Entwicklungs-Schere zwischen Polen und vielen westeuropäischen Ländern schließen. Wie Sie davon besonders gut profitieren können, lesen Sie in der enuen Taipan-Ausgabe, die dieses Wochenende erscheint.

Polen: Wirtschaftswachstum von dem Europa nur träumt

Eingeklemmt zwischen den großen Märkten Deutschland und Russland schauen Börsianer oftmals einfach über Polen hinweg. Doch im Gegensatz zu Russlands Wirtschaft, die immer noch komplett von den Rohstoffen abhängig ist, hat sich in Polen in den vergangene 2 Dekaden sehr viel getan.

Russland wird in Osteuropa immer für die spektakulären Schlagzeilen und Börsenausschläge sorgen – sowohl auf der wirtschaftlichen als auch auf der geo-politischen Ebene. Aber Polen bietet die beständigere und wahrscheinlich langfristig sogar aussichtsreichere Wirtschaftsentwicklung. Das Land erntet nun die Früchte für viele, viele Dinge, die man wirtschaftlich und politisch in den vergangen Dekaden richtig gemacht hat.

Da ist die klare Ausrichtung nach Westeuropa und die enge wirtschaftliche Verflechtung mit Deutschland. Unser schönes Land ist der wichtigste Handelspartner und Export-Destination für Polen. Läuft es in Deutschland rund, profitiert die polnische Wirtschaft davon besonders stark.

Zudem ist die Wirtschaft in Polen auf breiteren Füßen aufgestellt als in fast allen osteuropäischen Ländern. Besonders spannend: Das mit 39 Mio. Menschen bevölkerungsreichste Land in Osteuropa  (Russland ausgenommen) hat den so genannten „Breaking Point“ überschritten. Das ist der Punkt der der Wirtschaftsentwicklung, wo der Wohlstand der Bevölkerung ein Niveau erreicht, dass der eigene Konsum eine tragende Wachstumssäule der Volkswirtschaft wird.

Die Löhne werden in den kommenden Jahren in Polen überdurchschnittlich stark ansteigen – und mit den steigenden Löhnen werden die Konsum-Ausgaben und Vermögen überdurchschnittlich stark wachsen. Wer also langfristig in Polen investieren möchte, setzt auf den weiteren Aufstieg der Mittelschicht und den steigenden Wohlstand.

Deshalb haben wir für Taipan eine sehr spannende Langfrist-Empfehlung für Polen herausgesucht, die gleichzeitig auch noch eine absolute Dividendenperle mit einer Dividendenrendite bis zu +7,10% ist. So eine Dividendenrendite können Sie im DAX mit der Lupe suchen. Freuen Sie sich also auf die neue Taipan-Ausgabe.

Have a successful day,

Ihr

Daniel Wilhelmi

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Über den Autor Daniel Wilhelmi

Daniel Wilhelmi ist Jahrgang 1972 und gehört zu der „neuen Generation“ der Finanzjournalisten, die das Erbe der großen bekannten Namen aus TV und Zeitungen antreten.

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