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Brasilien: Vorsicht bei Aktien-Investments!

Inhaltsverzeichnis

Brasilien steckt in der schwersten Wirtschaftskrise seit 25 Jahren. Das Problem: Brasiliens Wirtschaft wird gleich von 4 Seiten belastet: Die Exporte brechen ein (aufgrund der sinkenden Rohstoffnachfrage). Der Konsum ist rückläufig. Die Investitionen sinken rapide. Das Land ist gefangen in einer destruktiven Politik der linken Rousseff-Regierung.

Dazu kommen dann die klassischen Probleme in Brasilien, die es schon immer gab, aber die jahrelang von dem dynamischen Wirtschaftswachstum überdeckt wurden. So wie Korruption, die gewaltige soziale Schere, fehlende staatliche Investitionen bzw. Misswirtschaft (wir erinnern uns alle an die katastrophale Finanz-Planung für die WM).

Aktienmarkt in Brasilien: Teilweise günstig bewertet

Für Börsianer wird es noch schwieriger, denn hier belastet zusätzlich noch der Aktienmarkt. Was viele Anleger falsch verstehen: Teilweise ist der brasilianische Aktienmarkt inzwischen günstig bewertet. Aber der brasilianische Leitindex Bovespa wird dominiert von Rohstoffwerten – primär der Skandalnudel Petrobras und Vale. Selbst wenn sich die fundamentale Lage in Brasilien verbessern sollte – der Bovepsa-Index wird erst wieder deutlich ansteigen, wenn diese Werte anziehen. Das wird aber erst passieren, wenn der Bärenmarkt im Rohstoff-Sektor endet.

Nicht ohne Grund ist Brasilien unter den großen Weltbörsen der schlechteste Aktienmarkt der vergangenen 12 Monat. Aber wenn die Krise am Schlimmsten ist, sollten Sie die Augen nicht verschließen. Bei Einzelwerten gibt es in der Tat einige spannende Schnäppchen, die mit dem Rohstoffsektor nichts zu tun haben. Doch Selektion ist absolute Pflicht. Denn Brasilien steht auf sehr wackeligen Beinen.