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Yellen: „Wir werden zu Lebzeiten keinen Crash mehr sehen“

Der US-Bullenmarkt hält weiter an. Finanz-Journalisten überschlagen sich, denn ein Ende der Kursrallye ist – scheinbar – nicht in Sicht.

Selbst FED-Chefin Janet Yellen musste inzwischen zugeben, dass die Märkte in den USA massiv überbewertet sind.

Bei einer Rede in London sagte die Zentralbank-Chefin:

„Die Vermögensbewertungen sind überzogen, wenn man traditionelle Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis heranzieht.“

Als sie nach der Stabilität des Finanzsystems befragt wurde, sagte Yellen, dass die Finanzinstitutionen dank neuer Gesetzgebungen „viel sicherer“ seien als noch zu Zeiten der letzten Finanzkrise.

„Sage ich damit, dass wir nie wieder eine Finanzkrise erleben werden? Nein, das würde wahrscheinlich zu weit gehen. Aber ich denke, dass wir viel sicherer sind und ich glaube nicht, dass wir zu unseren Lebzeiten eine weitere Krise erleben werden.“

Böse Zungen könnten jetzt sagen, dass dies nicht besonders vertrauenserweckend ist – schließlich ist Yellen schon 70 Jahre alt.

Aber davon einmal abgesehen ist diese „Entwarnung“ ein deutliches Warnzeichen, dass es im Finanzsystem gewaltig am brodeln ist.

Die Lage ist viel ernster als die FED Ihnen weismachen möchte

Wenn Politiker und Zentralbanker öffentlich behaupten, dass alles in bester Ordnung ist, dann sollten bei Ihnen die Alarmglocken schrillen.

Denn oft ist genau das Gegenteil der Fall!

Hier ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit, ebenfalls von der US-Zentralbank:

„Wir haben noch nie einen landesweiten Einbruch der Immobilienpreise gehabt. Ich denke also, dass die Immobilienpreise sich langsam stabilisieren werden. […] Ich denke nicht, dass es die Wirtschaft von ihrem Kurs zur Vollbeschäftigung abbringen wird.“

Grafik: Fallende Kurse & Kopf im Sand

Garantierte VerlusteWas war die Ursache vor 45 Jahren, dass zwar die Preise stiegen, aber die Werte immer weiter fielen? › mehr lesen

Das sagte der ehemalige FED-Chef Ben Bernanke 2005, gerade mal zwei Jahre bevor die US-Immobilienblase platzte und damit die schlimmste Finanzkrise seit Bestehen der Märkte auslöste.

Aktuell könnte sich genau dasselbe Szenario wiederholen. Die Märkte sind völlig überhitzt und notieren bereits am Limit. Ein solides Fundament ist hier Fehlanzeige – die Kursrallye wird nur noch durch die Geldflut der Zentralbanken angefeuert.

Der nächste Crash wird kommen – und könnte weitaus schlimmer ausfallen als 2008

Unzählige Anleger wurden von der Finanzkrise völlig unvorbereitet überrollt.

Auch heute stehen wieder sämtliche Zeichen auf Sturm – inklusive Entwarnung der FED-Chefin.

Lassen Sie sich durch die leeren Worte von Yellen nicht blenden!

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