MenüMenü

Die Wahrheit zur italienischen Finanzkrise

Von der Finanzkrise in Italien bekommen Sie in den Massenmedien aktuell nur wenig zu hören. Und das, obwohl diese Krise das gesamte europäische Finanzsystem in die Knie zwingen könnte. Dennoch herrscht eine fast schon unheimliche Stille.

Es ist fast so als ob man Sie immer WENIGER informieren würde, je schlimmer die Situation wird. Denn schließlich stehen die Wahlen vor der Tür… und man möchte die Wähler nicht verschrecken.

Italienische Finanzpresse schlägt Alarm

Ein Artikel der italienischen Tageszeitung Il Sole bringt schockierende Fakten ans Tageslicht. Laut einem neuen Bericht der Investmentbank Mediobanca haben 114 der knapp 500 italienischen Banken ein „Texas Verhältnis“ von über 100 %.

Das Texas Verhältnis (oder auch Texas Ratio = TR) ist ein informelles Maß für die Stärke einer Bank. Es berechnet sich, indem Sie die Gesamtzahl an faulen Krediten durch den Buchwert plus Cash-Reserven teilen.

Oder in den Worten vom Vermögensverwalter Steve Eismann: „Alles Schlechte geteilt durch das Geld, das Sie für das Schlechte bezahlen müssen“.

Liegt die TR über 100 %, hat die Bank nicht genug Geld, um für die faulen Kredite zu zahlen. In der Regel gehen Banken also Pleite, sobald sie über eine TR von 100 % kommen.

In Italien haben 114 Banken eine TR über 100 %. Bei 24 liegt die TR sogar über 200 %!

In anderen Worten…

Jede fünfte Bank in Italien steht vor dem Kollaps

Darunter befinden sich viele kleinere Banken, die nicht überlebenswichtig für das italienische Bankensystem sind.

Aber auf der Liste finden Sie auch einige der größten Banken Italiens. Ganz oben stehen natürlich Monte dei Paschi mit 169 Milliarden Euro Vermögenswerten und einer TR von 269 %.

Als nächste kommt Veneto Banca, mit 33 Milliarden Euro Vermögenswerten und einer TR von 239 %. Diese Bank sollte letztes Jahr durch den staatlich finanzierten „Atlante“ Fonds gerettet werden.

Doch die Bank pfeift weiterhin aus dem letzten Loch und verlangt bereits nach der nächsten Finanzspritze.

Weitere Pleitebanken sind Banco Popolare, UBI Banca, Banca Nazionale del Lavoro und Unipol Banca – letztere mit einer TR von 380 %!

Kurz gesagt, ALLE der größten italienischen Banken haben eine TR weit über 100 %

Laut einer neuen EU-Richtlinie sollen zunächst Anleger zur Kasse gebeten werden, um Pleitebanken zu sanieren (Bail-In Prinzip).

Doch durch einen Bail-In würden Zehntausende Anleger – und damit Wähler – baden gehen. Das möchte die italienische Regierung vermeiden, da nächstes Jahr Wahlen anstehen.

Der EZB Vizepräsident Vitor Constancio hat daher bereits einen EU-weiten Bail-Out zugesagt. Dafür sollen vor allem auch SIE als deutscher Anleger bezahlen.

Doch bis zur Bundestagswahl im September halten sich die EU-Bürokraten lieber bedeckt… denn auch in Deutschland will man nicht die Pferde scheu machen.

Das ist der Grund, warum Sie von der italienischen Bankenkrise nichts mehr hören. Brüssel will diese brauende Mega-Krise lieber totschweigen.

Sobald die Wahl in der BRD in trockenen Tüchern ist, werden SIE für einen Bail-Out zur Kasse gebeten, der alles Bisherige in den Schatten stellen wird.

Dann drohen Ihnen erstmals seit 1989 wieder Enteignungsmaßnahmen auf deutschem Boden.

Unterschätzen Sie nicht den Geldhunger der italienischen Banken. Diese Banken haben über 267 MILLIARDEN Euro fauler Kredite angehäuft. Und Sie als deutscher Anleger stehen ganz oben auf der Liste, wenn diese Rechnung beglichen werden soll.

Sie können sich schon einmal auf Steuererhöhungen und Enteignungsmaßnahmen bis zum Vermögensschnitt einstellen.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten