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Trump übernimmt die Geschäfte – Auswirkungen auf das Währungspaar EUR/USD

Die Koffer sind längst gepackt. Heute wird Donald Trump offiziell als 45. Präsident ins Weiße Haus einziehen. Man kann über ihn diskutieren und ihn kritisieren. Er ist nicht einschätzbar, weil es keine politische Laufbahn gibt. Mit anderen Worten, die ganze Welt ist in Wartestellung, was passieren wird oder könnte.

Der neue US-Präsident mit vielen Fragezeichen

Wir haben schon öfters über den neuen Präsidenten, Donald Trump, geschrieben. Aber noch nie in der Geschichte ist EIN Mann in dieser Form an die Macht  gekommen. Die Welt ist gespannt, wie sich die Zukunft entwickeln wird.

Es wird auch sehr entscheidend sein, wie Trump agieren wird. Eines ist aber klar. Er ist ein wankelmütiger Mensch. Steht er mit dem linken oder mit dem rechten Fuß auf?

Er ist unbestechlich, weil er Geld genug hat. Seinen Söhnen hat er eine mögliche Kündigung ausgesprochen, falls diese nach 8 Jahren nicht erfolgreich sein würden. Mit dem Erzfeind Russland will er sich verbünden und mit den Secret Services hat er jetzt schon eine Debatte angefangen. Er wird vielen ein Dorn im Auge sein, aber er ist gradlinig.

Wenn er etwas sagt, dann wird es auch gemacht, daher wird es für uns umso wichtiger sein, seinen Worten zu lauschen. Wie bei jedem US-Präsidenten stellt sich aber die Frage, wie viel Macht er aber wirklich hat und wie stark sein Egotrip gestoppt werden kann.

Die Welt wird nicht von einem Präsidenten regiert, sondern von Institutionen, die sich dahinter verbergen. Daher ist es die Frage, wie viele Konzessionen er eingehen wird.

Trump räumt auf

Sein Motto ist: Wer nicht mit den USA ist, muss das Land verlassen oder kommt gar nicht erst rein. Arbeitsplätze sollen geschaffen werden und der breiten Masse soll es  besser gehen. Dies alles kann nur geschehen, wenn eine harte Richtung eingeschlagen wird.

Darüber müssen wir uns in seinem Fall keine Sorgen machen. Es wird nur entscheidend sein, wie er die nächsten 3 Monate regieren wird. Daran wird er gemessen werden. Erst dann wird er einschätzbar für die restliche Welt werden.

Eins ist aber sicher, mit dem Secret Service (CIA etc.) steht er wie mit der Fed (Federal Reserve) auf Kriegsfuß. Zu Recht, weil diese Organisationen bislang das Land regiert haben. Mit der Presse geht er auch ungewohnt hart um.

Er weiß genau, dass die Medien die Massen beeinflussen und teilweise falsche Meldungen verbreiten. Es hat noch nie jemand gewagt, Fragen von CNN News zurückzuweisen und den Sender als Lügensender zu beschimpfen. Wenn man an 9/11 denkt, ist das korrekt. 15 Minuten, bevor das dritte Gebäude eingestürzt ist, wurde schon darüber berichtet.

Kurz gesagt, die politische Welt muss sich ein wenig umstellen. Es wird eine neue Gangart eingelegt werden und die Umsetzungen müssen schneller vonstatten gehen. Wer nicht mitzieht, fliegt raus …

Trump, der Ökonom

Das Gute an Donald Trump ist, dass er betriebswirtschaftlich denkt. Er weiß, dass alles in den USA vorhanden ist. Von Weizen bis Öl. Wozu Geld für Kriege im Ausland verschwenden, wenn es besser im Inland verwendet werden kann?

Diese weise Einsicht, ob Sympathie oder nicht, erwarten wir und der USD wird in den nächsten Jahren auf jeden Fall an Wert gewinnen. Europa ist gelähmt durch seine Demokratie. Kaum einer von uns weiß, wie Europa überhaupt regiert wird.

In den USA wird es ab dem 20. Januar (siehe Kalender) klar sein. Ein Mann, klare Richtung und jeder weiß, woran er ist. Wir gehen daher auch von einem EUR/USD von unter der Parität (1:1) in den nächsten 1,5 Jahren aus.

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Über den Autor Daniel Fehring

Daniel Fehring entdeckte schon in frühen Jahren seine große Leidenschaft für die Finanzwelt und hat das Traden als Börsenhändler von der Pieke auf gelernt.

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