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Schwacher US-Dollar – Trump wird liefern müssen

Letzte Woche hat die enttäuschende Rede des designierten US-Präsidenten Trump den US-Dollar unter Druck gebracht. Ängste machen sich unter den Marktteilnehmern breit. Waren die früheren Aussagen zur Konjunkturbelebung vielleicht doch nur heiße Luft? Fest steht zumindest: Trump wird bald liefern müssen, zeigen, wie er die die US-Wirtschaft beflügeln möchte.

Der Euro etabliert sich gerade über der frisch zurückeroberten 1,06er-Marke. Am US-Feiertag – Martin Luther King Day – sind keine großen Kursverschiebungen zu erwarten. Dennoch: Mit dem Unterschreiten der 1,06er-Marke wird es schon wieder kritisch aus Sicht der Euro-Bullen.

Dennoch: Markante Sprüche seitens Donald Trumps werden folgen – warum sollte dies auch nicht der Fall sein. Dann wird es der Euro auch wieder schwerer haben, sich gegen den Greenback durchzusetzen. Solange dies aber nicht passiert, hat die europäische Gemeinschaftswährung durchaus noch Aufwertungspotenzial.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

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EUR/USD: Der Euro bleibt nach der Trump-Rede stark.

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Es braucht einen Impuls

Aktuell sehe ich keine neuen Einstiege – die letzten konnten Sie wieder hier im Devisen Monitor verfolgen. Vielleicht nach dem US-Feiertag, vielleicht braucht es aber einfach nur einen neuen Impuls?

Der Euro muss erst einmal erneut an der Widerstandszone um 1,0625 vorbei, dann kann auch die 1,07er-Marke ernsthaft angegangen werden. Auf der Unterseite ist neben der 1,06er-Marke insbesondere auf die Unterstützungszone um 1,0520/1,05 zu achten – darunter ist es mit der noch jungen Euro-Stärke schon wieder vorbei.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts/ aufwärts
  • Widerstände: 1,0625, 1,07/1,0710, 1,08
  • Unterstützungen: 1,06, 1,0520/1,05, 1,0480, 1,04, 1,0365, 1,03, 1,02

 

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Über den Autor
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Till Kleinlein

Till Kleinlein wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert und entschied sich deshalb, den Schwerpunkt seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften auf Bank & Börsenwesen zu setzen.

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