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May und Trump stärken den Euro

Natürlich war gestern die Grundsatzrede der britischen Premierministerin May das große Tagesthema. Sie trat mit Entschlossenheit auf, demonstrierte Stärke, und kündigt weiter den harten Brexit an. Das Britische Pfund, das zuletzt stark unter Druck geraten ist, stieg daraufhin deutlich an.

Den Euro schadete dies aber nicht in seinem Verhältnis zum US-Dollar. Theresa May bemüht sich um ein Freihandelsabkommen mit der EU, und so kletterte der Euro gegenüber dem Greenback auf ein Mehrwochenhoch. Unterstützt wurde dies dann auch noch von Donald Trump, der seinen US-Dollar in einem „Wall Street-Journal“-Interview als zu stark bezeichnet hatte.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

euro (52)

EUR/USD: Der Euro kletterte gestern auf ein Mehrwochenhoch.

Aufspringen zu riskant

Durch Trump und May hat der Devisenmarkt belebende Impuls erhalten. Aktuell sehe ich aber im Währungspaar EUR/USD weiter keine Einstiegsmöglichkeit. Auf der einen Seite ist er zu stark, ein nachträgliches Aufspringen auf die Aufwärtsbewegung ist zu riskant – daher kommt dies nur nach einer Korrektur infrage.

Auf der Oberseite ist aber auch noch keine Extremsituation entstanden, die für einen Short-Einstieg auf hohem Kursniveau spricht. Aber natürlich habe ich ein Szenario im Blick: Sollte der Euro wieder an Stärke verlieren und die jüngste Aufwärtsbewegung mit einem Bruch der aufwärts gerichteten Trendlinie (für den kurzfristigen Trend) besiegeln, würde ein charttechnisches Verkaufssignal generiert werden.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts/ aufwärts
  • Widerstände: 1,0625, 1,07/1,0710, 1,08
  • Unterstützungen: 1,06, 1,0520/1,05, 1,0480, 1,04, 1,0365, 1,03, 1,02
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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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