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Bots auf Krypto-Plattformen: Was steckt hinter den Trading-Robotern?

Inhaltsverzeichnis

Der Kryptomarkt ist hochvolatil. Sogenannte Day-Trader kaufen und verkaufen Assets mehrmals täglich, um die besten Gewinne zu erzielen. Doch irgendwann braucht auch der ehrgeizigste Trader mal eine Pause, sei es zum Schlafen. An dieser Stelle könnten Trading-Bots ins Spiel kommen. Es handelt sich dabei um computerbasierte Tools, die automatisierte Trades ausführen, ohne dass dafür ein menschliches Eingreifen erforderlich ist. Dies macht der Bot nicht etwa willkürlich, sondern trifft auf Basis von Analysen und Berechnungen stets die bestmöglichen Entscheidungen. Die große Frage, die sich hier stellt, ist natürlich, ob diese Trading-Bots gut funktionieren. Kann man das Krypto-Geschäft wirklich in die Hände von KI legen? Wir werfen einen Blick auf diesen Themenbereich.

Verschiedene Arten von Trading-Bots

Im Grunde lässt sich bei den Trading-Bots zwischen zwei verschiedenen Arten unterscheiden, die wir nun kurz vorstellen wollen.

Market-Making-Bot

Diese Art von Bot führt konkrete Kauf- und Verkaufsentscheidungen durch, mit dem Ziel, beim Spread zu profitieren. Dieser bezeichnet die Preisspanne zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Verkaufspreis. Beispielsweise wird der Bot Ethereum kaufen, wenn gerade ein verhältnismäßig niedriger Preis gegeben ist und diese Kryptowährung wieder verkaufen, wenn ein höherer Preis geboten wird.

Arbitrage-Trading-Bot

Im Gegensatz zu dem Market-Making Bot steht das Modell des Arbitrage-Trading. Hierbei vergleicht der Bot die Preise auf unterschiedlichen Krypto-Plattformen und führt gewinnbringende Trades zwischen diesen aus. Bei dieser Art des Handels sind die Preisunterschiede zwar eher gering, doch kann sich auch dies auf Dauer rentieren.

Wie funktioniert das Trading mit einem Bot?

Um die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen, ist der Bot zu jeder Zeit damit beschäftigt, die Marktleistung zu analysieren und das potenzielle Risiko eines Trades abzuwägen. Auf dieser Grundlage führt der Roboter automatisch Handlungen aus, die gewinnbringend erscheinen. Dabei wird darauf geachtet, möglichst risikoarme Trades auszuführen. Hierbei ist allerdings individueller Spielraum gegeben, denn man kann auch bestimmen, dass der Bot größere Risiken eingehen darf.

Möchte man von einem Trading-Bot Gebrauch machen, muss diesem Zugang zur Krypto-Börse und Wallet geben werden. Die Verbindung muss über den AP-Schlüssel erfolgen.

Sind Trading-Bots wirklich profitabel?

Es gibt tatsächlich eine Reihe von Tradern, die Krypto-Bots erfolgreich verwenden. Allerdings werden diese in der Regel dafür eingesetzt, viele kleinere Gewinne zu erzielen, als große Summen einzubringen. Obwohl die Gewinnspanne je nach Programmierung und Bot unterschiedlich ausfallen kann, bleibt es eine unrealistische Erwartung, mit Krypto-Bots das große Geld zu verdienen. Kontinuierliche Einnahmen mit einem Trading-Roboter einzufahren kann einige Zeit und Mühe in Anspruch nehmen.

Vor- und Nachteile von Trading-Bots

Wie bei so vielen Dingen gibt es auch bei den Trading-Bots Vor- und Nachteile:

Vorteile

Die künstliche Intelligenz, mit der die Krypto-Roboter ans Werk gehen, ist unerschöpflich. Ohne Pause können Entwicklungen und Charts analysiert werden und darauf zugeschnittene Entscheidungen getroffen werden. Im Gegensatz zu Menschen passieren den Bots keine Fehler aufgrund von Erschöpfungserscheinungen oder Aufmerksamkeitsverlust. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass sich die Bots nicht von Gefühlen leiten lassen. Emotionen sind am Krypto-Markt fehl am Platz, können aber von Menschen nicht immer ganz ausgeblendet werden. Zu jeder Zeit können die Trading-Bots intelligente Aktionen ausführen, die auf einer ordentlichen Analyse beruhen.

Nachteile

Der Kryptomarkt ist starken Schwankungen ausgesetzt, die nur selten vorhersehbar sind. Äußere Umstände, Angebot und Nachfrage sowie viele weitere Aspekte haben großen Einfluss auf die Wertentwicklung. Bei so vielen Variablen ist es nahezu unmöglich, den Bot so zu programmieren, dass er zu jedem Zeitpunkt die Entscheidung trifft, die auch der menschliche Trader getroffen hätte. Insbesondere bei Extremsituationen wie einem Marktcrash kann es schnell passieren, dass der Bot eine ungünstige Entscheidung trifft, die negative Auswirkungen auf das Portfolio hat.

Fazit

Ja, Krypto-Bots funktionieren und können eine gute Unterstützung sein, über einen längeren Zeitraum kleinere Gewinne einzufahren. Aufgrund der geschilderten Risiken sollte aber niemals das gesamte Investment in die Hände eines Roboters gelegt werden. Schließlich sind diese auch in 2022 noch anfällig für Fehler. Wie es für das gesamte Feld Krypto-Markt gilt, sollte auch diese Art des Handels stets mit großer Vorsicht durchgeführt werden.