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EUR/USD aktuell: US-Notenbank und Champions-League

Am Tag vor dem Zinsentscheid der amerikanischen Notenbank drückten schwache US-Konjunkturdaten auf den US-Dollar.

Der Euro verteuerte sich  gegenüber dem Greenback, da die Verbraucherstimmung deutlich zurückging und auch die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter enttäuschten.

Da die Mehrheit der Marktteilnehmer aber ohnehin schon davon ausgegangen ist, dass die Fed keine weitere Zinsanpassung zum gegenwärtigen Zeitpunkt durchführen wird, überrascht dann schon etwas der forsche Euro-Anstieg bis 1,1340.

Mittlerweile haben sich die Gemüter aber schon wieder beruhigt, und so müssen die Euro-Bullen die 1,13er-Marke bereits wieder von unten anblicken.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

EURUSD

EUR/USD: Der Euro profitierte gestern von schwachen US-Konjunkturdaten.

So bleibt es dabei: Kein Signal beim Euro, weder long noch short. Für das Long-Szenario müsste das frühere Jahreshoch bei 1,1375 überwunden, beim Short-Szenario die breite Unterstützungszone um 1,1230/1,12 unterschritten werden.

Sofern dann auch meine Indikatoren keine andere Sprache sprechen, gehe ich neue Positionierungen ein. Da ich vorbereitet bin, kann ich ganz gelassen die Kursentwicklung verfolgen. Der Markt wird entscheiden, wie ich mich positioniere.

Tipp für den Abend

Aber Achtung: Kurz vor der Bekanntmachung des Zinssatzes durch die US-Notenbank – 20.00 Uhr – nehme ich offene Orders aus dem Markt. Zu stark können die Kursausschläge an solch wichtigen Veröffentlichungsterminen sein. Hier auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, kann teuer werden.

Ist also besser, sich schon auf das Champions-League-Halbfinale einstimmen und die Fed Fed sein zu lassen. Hoffe, diese Aussage steht dann auch noch nach dem Spiel.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts/ abwärts
  • Widerstände: 1,13, 1,1325, 1,1340, 1,1375, 1,14, 1,1437, 1,1467, 1,15
  • Unterstützungen: 1,1230, 1,12, 1,1140, 1,11, 1,1050, 1,10
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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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