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Dieser Chart zeigt Ihnen den Wertverlust des Euro

Vor 50 Jahren überrumpelte der damalige US-Präsident Richard Nixon die Welt, indem er das so genannte „Goldfenster“ schloss. Bis heute ist fraglich, ob die Finanzwelt damit stabiler gemacht wurde. Es sieht eher nach dem Gegenteil aus.

50 Jahre hemmungsloses Gelddrucken – eine Bilanz

Schauen wir kurz zurück. Am 15. August 1971 brachen die USA einseitig ihr Versprechen, den Dollar jederzeit in Gold umzutauschen. Seither wird hemmungslos Papiergeld gedruckt. Aktuell nähert sich die Erzeugerpreisinflation der 9-Prozent-Marke. Regierungskritische Statistiken sehen bei den Verbraucherpreisen sogar eine noch höhere Inflation, die nur durch statistische Tricks verschleiert wird.

Bis 1971 war es so: Es galt eine Art abgeschwächter Goldstandard, der 1944 im amerikanischen Bretton Woods beschlossen wurde. Der Dollar fungierte dabei als globale Ankerwährung, deren Wert an den Goldpreis gebunden war. Jede andere Regierung oder Zentralbank konnten ihre Dollars jederzeit zu einem fixen Kurs von 35 USD pro Feinunze bei den USA in Gold umzutauschen. Das nannte man seinerzeit „das Goldfenster“.

 

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Über den Autor
170407 Invest Voigt 72 04
Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen. Seit Februar 2009 obliegt ihm die Chefredaktion für den überaus erfolgreichen Börsenbrief DAX Profits.

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