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Euro-Comeback – von Dauer?

Eine Rede der Fed-Chefin Yellen befördert den Euro eine Kursetage höher.

Vorsichtige Aussagen zu einer neuerlichen Zinserhöhung schwächten den US-Dollar: Die US-Wirtschaft könnte unter den weltwirtschaftlichen Entwicklungen leiden und auch die niedrige Inflation macht ihr Sorgen.

Damit wurden die jüngsten Äußerungen eines Fed-Mitglieds relativiert und eine baldige Zinsanpassung erscheint nun wieder unwahrscheinlich.

Der Euro setzte daraufhin gegenüber dem Greenback jedenfalls einen schönen Sprung nach oben hin – ein Comeback, ähnlich dem der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Damit ist dann das jüngste Short-Signal, mit Bruch der Unterstützung um 1,1220/1,12 aktiviert, fast schon wieder vom Tisch.

Geht es zurück über das jüngste Hoch bei 1,1345, ist die Short-Ausrichtung vom Tisch – für meinen Trade würde dies dann auch das Ende bedeuten; nach einigen Gewinn-Trades in Folge, wäre dies aber auch nicht tragisch.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

 

EURUSD

Der Euro hält sich an meine VorgabenDer Euro hat wie erwartet Schwierigkeiten bekommen. Wie geht es nach dem Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrend nun weiter? › mehr lesen

EUR/USD: Der Euro macht mit den Aussagen der Fed-Chefin Yellen einen Satz nach oben.

Euro: Nächste Kurshürde

Der Euro steht im asiatisch geprägten Handel vor seiner nächsten Kurshürde, der 1,13er-Marke. Ob die Yellen-Aussagen noch wirken, wird sich also gleich zeigen. Bei einem Überwinden des Widerstandes um 1,1345 ist der Weg bis zum Jahreshoch bei 1,1375 frei. Wird diese genommen, so ist die 1,15er-Marke das nächste Ziel der Euro-Bullen.

Ein neuerliches Absinken unter die breite Unterstützungszone bei 1,1220/1,12 würde hingegen die Bären wieder anstacheln, dann hätten die Worte der obersten Währungshüterin nur für eine kleine Dollar-Schwäche gesorgt.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts
  • Widerstände: 1,13, 1,1375, 1,14, 1,1435, 1,15
  • Unterstützungen: 1,1220, 1,12, 1,1050, 1,10, 1,0970

 

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Über den Autor
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Till Kleinlein

Till Kleinlein wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert und entschied sich deshalb, den Schwerpunkt seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften auf Bank & Börsenwesen zu setzen.

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