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Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Unveränderte Ausgangslage am Devisenmarkt. Der Euro will sich gegen den US-Dollar nach dem Absturz wehren, kann aber keine nennenswerte Gegenbewegung anstoßen. Die 1,06er-Marke zieht den Kurs immer wieder magisch an.

Die Youtube-Ansprache des nächsten US-Präsidenten änderte auch nichts am gegenwärtigen Kräfteverhältnis zwischen Euro und Greenback. Donald Trump kündigte zwar erste Maßnahmen nach dem Amtsantritt an, doch waren dies allesamt keine Themen, die im Wahlkampf noch so extrem polarisiert hatten.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

EUR/USD: Mein erstes Kursziel nach dem Unterschreiten des Jahrestiefs ist noch nicht erreicht.

Ich bin für die zweite Variante

Bei meinem Short-Trade, der mit Bruch des früheren Jahrestiefs – aus dem Januar – ausgelöst wurde, gibt es somit nichts Neues zu berichten. Der Stopp wurde längst in die Gewinnzone nachgezogen, doch die Teilgewinnmitnahme, die knapp oberhalb der wichtigen Unterstützungszone um 1,0520/ 1,05 geplant ist, bleibt offen.

Aktuell ist nicht klar, ob der Euro einen Boden sucht, oder die kleine Gegenwehr lediglich eine normale Gegenbewegung innerhalb eines intakten Abwärtstrends darstellt. Solange es nicht zurück über 1,07/ 1,0710 geht, halte ich an der zweiten Variante und meinem Short-Trade fest. Schließlich macht eine Schwalbe noch keinen Sommer … dass ich gerade dieses Sprichwort hier einsetze, beim derzeitigen Schmuddelwetter, macht mich dann doch etwas nachdenklich. Schnappe mir also gleich Hund Fritzi noch kurz vor der Börseneröffnung, damit die Herbstdepression gar keine Chance bekommt …

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  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts/ abwärts
  • Widerstände: 1,07/ 1,0710, 1,08, 1,0825, 1,09, 1,0950/60, 1,10

  • Unterstützungen: 1,06, 1,0520/1,05, 1,0460, 1,04

 

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Über den Autor
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Till Kleinlein

Till Kleinlein wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert und entschied sich deshalb, den Schwerpunkt seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften auf Bank & Börsenwesen zu setzen.

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