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Das Risiko von Kursverwerfungen ist hoch

Gestern tobten sich Bulle und Bär so richtig aus. Die Bären scheiterten daran, den Euro nachhaltig unter die 1,06er-Marke zu drücken, und die Bullen punktgenau am Widerstand um 1,0665.

Keine großen Überraschungen also: Die habe ich heute gehabt, als ich das erste Türchen des Adventskalenders öffnen durfte. Beim Traden hasse ich aber Überraschungen. Oft kosten diese Geld und immer bedeuten diese Stress – und diesen möchte ich tunlichst vermeiden, schließlich möchte ich noch viele Jahre Traden als Beruf ausüben.

Entsprechend setzte ich nun keine auf Sicht von Tagen oder Wochen geplante Swing-Trading-Ideen im Vorfeld des Italien-Referendums mehr um. Das Risiko von Kursverwerfungen zum Wochenauftakt ist hoch, dass muss ich mir nicht geben.

EUR/USD im aktuellen Tageschart – CFX Trader

EUR/USD: Der Euro scheiterte gestern erneut am Widerstand um 1,0665.

Für das Daytrading bin ich aber für den Rest der Woche weiterhin aktiv. Meine Einstiege sind klar – sofern auch meine Indikatoren die Ideen unterstützen – und müssen aber eng abgesichert sein.

Rückblick – Trade-Aktivitäten

Wer meine gestrigen Ausführungen gelesen hat, kennt meine aktuelle Positionierung für mein Swing-Trading. Am markanten Widerstandsbereich um 1,0665 bin ich short gegangen. Den Trade möchte ich möglichst heute, spätestens aber morgen, beendet haben – wegen des Referendums. Da der Trade schon weit vorne lag, ist der Stopp bereits in die Gewinnzone nachgezogen worden.

EUR/USD: Der Euro bleibt angeschlagenWarum befinde ich mich nun in der Komfortzone? Der aktuelle Trade liefert die Antwort. › mehr lesen

Aber auch eine Daytrading-Aktivität stand an: Mit dem Unterschreiten der 1,06er-Marke wurde ich short eingestoppt. Dieser Trade wurde am Nachmittag noch mit einem kleinen Gewinn beendet.

  • Tagestendenz EUR/USD: seitwärts/ abwärts
  • Widerstände: 1,0665, 1,07/ 1,0710, 1,08, 1,0825, 1,09, 1,0950/60

  • Unterstützungen: 1,06, 1,0520/1,05, 1,0460, 1,04

 

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Über den Autor
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Till Kleinlein

Till Kleinlein wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert und entschied sich deshalb, den Schwerpunkt seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften auf Bank & Börsenwesen zu setzen.

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