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Bei diesen Banken gilt die Einlagensicherung auch für Zertifikate!

Die Pleite von Lehman Brothers brachte tausende Zertifikate-Käufer um ihr Geld. Seitdem ist in den Köpfen vieler eingebrannt: Zertifikate sind gefährlich.

Doch Sie sollten sich vor solchen Verallgemeinerungen hüten. Denn es gibt auch Zertifikate, für die die Einlagensicherung haftet. Und das in unbegrenzter Höhe.

Einlagensicherung für Zertifikate: Warum werben Banken nicht damit?

Es ist ein Passus, mit dem die Banken selbst nicht werben. Warum das so ist? Sie könnten sich davor fürchten, dass die Wettbewerber dann ihre Lobbyisten losschicken, die das Einlagensicherungs-System dieser Banken zu Fall bringen. Gemeint sind die Sicherungssysteme der Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben sich in eigenen Systemen zur Einlagensicherung zusammengeschlossen. So sichern sich die Sparkassen über den Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe gegenseitig ab.

Für Sie als Kunde hat dieser Haftungsverbund einen entscheidenden Vorteil: Abgesichert sind nicht nur Ihre Einlagen, sondern abgesichert ist die Bank an sich. Eine Insolvenz wie bei Lehman Brothers soll der Haftungsverbund von vornherein verhindern. Wenn eine Insolvenz verhindert wird, sind Ihre Einlagen de facto in unbegrenzter Höhe abgesichert.

Und das gilt auch für Zertifikate, die bei der staatlichen Einlagensicherung nicht abgesichert sind. Schließlich entschädigt der Haftungsverbund nicht jeden einzelnen Kunden im Falle einer Bankpleite, sondern verhindert die Bankpleite an sich. Es kommt daher gar nicht erst zum Zahlungsausfall bei den Zertifikaten der Sparkassen-Finanzgruppe.

Zertifikate werden ohne Betrags-Obergrenze abgesichert

Das gleiche gilt auch für die Genossenschaftsbanken, zu denen zum Beispiel die DZ Bank gehört. Die Genossenschaftsbanken sind über den Bundesverband der Volksbanken und Reiffeisenbanken abgesichert. Auch hier gilt der sogenannte Institutsschutz: Entschädigt wird nicht jeder einzelne Kunde nach der Pleite, sondern verhindert wird die Pleite der Bank an sich. Damit sind auch die Zertifikate der Genossenschaftsbanken zu 100% und ohne Betrags-Obergrenze abgesichert.

Natürlich kommen die Sicherungssysteme an ihre Grenzen, wenn eine systemweite Bankenkrise auftritt. Geht eine Sparkasse nach der anderen in die Insolvenz, wird auch der Haftungsverbund der Sparkassen ab einem gewissen Punkt nichts mehr dagegen tun können. Doch gegen die Insolvenz einzelner Banken bieten die Sicherungssysteme ausreichenden Schutz. Einen Schutz, der sich auch auf Zertifikate der Banken erstreckt.

 


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