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Cost-of-Carry: Zusammensetzung der Haltekosten

Die Haltekosten auch „Cost-of-carry“ genannt, fassen alle Finanzierungskosten wie Zins und Lagerhaltungskosten, Depotgebühren etc. und alle Erträge wie Dividenden-, Zins-, Leasingeinnahmen etc. in einem Geldbetrag zusammen. Sie setzen sich im Einzelnen aus den folgenden Komponenten zusammen:

  • Lagerhaltungskosten, wie Depotverwaltungsgebühren, einschließlich Wartungs- und Versicherungskosten,
  • Zinskosten, D. h. der Finanzierungskostensatz einer Kreditfinanzierung bzw. im Falle einer Eigenfinanzierung der Ertrag für entgangene Zinseinnahmen, und
  • Erträgen aus dem Besitz eines Investitionsgutes, wie Dividenden, Bezugsrechte, Zinsen und Verleihgebühren.
Cost of Carry
Die Cost-of-Carry bezeichnet die Gesamtheit aller Kosten, die der Erhalt eines Basiswertes erfordert. © Adobe Stock - v.poth

Cost-of-Carry: Entstehung und Höhe der Haltekosten

Diese Haltekosten entstehen, wenn Kosten, die mit dem Besitz des Marktgegenstandes, z.B. ein strukturiertes Aktienportfolio, und einer damit verbundenen physischen Aufbewahrung bis zum Zeitpunkt seiner Verwendung verbunden sind, anfallen.

Es fallen Finanzierungs- und Bestandhaltungskosten an, wenn der Basiswert direkt erworben wird. Es wird somit kein Termingeschäft abgeschlossen, dies hätte während der Laufzeit des Futures keine zusätzlichen Kosten verursacht.

 

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Über den Autor
Menzer
Kay Menzer

Kay Menzer ist bereits seit 1996 aktiver Aktieninvestor. In den Eurex und US-Futurehandel stieg er im Jahr 2003 ein.

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